{"id":167,"date":"2016-10-13T14:17:38","date_gmt":"2016-10-13T12:17:38","guid":{"rendered":"http:\/\/ibk-fussboden.de\/?page_id=167"},"modified":"2016-10-13T14:42:33","modified_gmt":"2016-10-13T12:42:33","slug":"technik-kompakt-accordeon","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ibk-fussboden.de\/?page_id=167","title":{"rendered":"Technik kompakt Accordeon"},"content":{"rendered":"Hier beantwortet die IBK (Initiative Bodenbel\u00e4ge kleben) Fragen des bodenverlegenden Handwerks, die sich rund um vollfl\u00e4chig geklebte Bodenbel\u00e4ge drehen. Die Fragen und Antworten werden von Vertretern von Handwerk, Industrie, Fachgremien und Presse gemeinsam erarbeitet.\r\n\r\n\n<div class=\"uk-accordion uk-text-left \" data-uk-accordion=\"{showfirst: false}\">\n\n\n    <h3 class=\"uk-accordion-title\">IBK-Dialog Nr. 9: &#8222;Bodenbel\u00e4ge fest zu kleben lohnt sich&#8220;<\/h3>\n\n    <div class=\"uk-accordion-content\">\n\n        \n        \n        \n                <div class=\"uk-margin\"><p><strong>Immer wieder stellt sich die Frage: \u201eKlicken, kleben oder sogar lose legen?\u201c Was sind m\u00f6gliche Vor- oder Nachteile der jeweiligen Ausf\u00fchrung? Muss eine Untergrundvorbereitung bei geklebten Bel\u00e4gen wirklich hochwertiger sein als bei lose verlegten Produkten? In welchen Bereichen sollten Bodenbel\u00e4ge grunds\u00e4tzlich geklebt verlegt werden? Antworten auf diese Fragen liefert dem Handwerker der aktuelle IBK-Dialog.<\/strong><\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: 20px;\"><strong>Was sind die Einsatzbereiche von Bodenbel\u00e4gen?<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p>Es gibt die klassischen, rein dekorativen Einsatzbereiche z.B. f\u00fcr den Wohnbereich oder Ladenbau. Dann gibt es noch die funktionalen Bel\u00e4ge, hierbei sind beispielsweise der Einsatz von PVC Bahnenware oder Kautschuk in Krankenh\u00e4usern oder anderen gewerblich genutzten R\u00e4umen gemeint. Je nach Anwendungsbereich verlagert sich der Fokus auf die geforderten Eigenschaften.<\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: 20px;\"><strong>Wie sieht es im Fall einer Fu\u00dfbodenheizung aus?<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p>Beheizte Estrichkonstruktionen sind immer beliebter. Durch den verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00dfen Fl\u00e4chenanteil an einem Raum k\u00f6nnen mit geringen Vorlauftemperaturen angenehme Wohntemperaturen erzielt werden. Am effektivsten wird W\u00e4rme geleitet, wenn keine isolierende Luftschicht zwischen den verschiedenen Ebenen vorliegt. Bei schwimmenden Konstruktionen, h\u00e4ufig auch auf aufgesch\u00e4umten Unterlagssystemen verbaut, entstehen zwangsl\u00e4ufig R\u00e4ume mit Luft als Isolator. In der Folge wird die Heizenergie nicht bestm\u00f6glich umgesetzt, das gesamte System verliert an Effizienz beim Aufheizen, was es deutlich tr\u00e4ger macht. Auch nachtr\u00e4glich installierte elektrische Heizbahnen k\u00f6nnen bereits w\u00e4hrend der Untergrundvorbereitung ber\u00fccksichtigt und bestm\u00f6glich genutzt werden.<\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: 20px;\"><strong>Hat die geklebte Verlegung Einfluss auf den Gehschall?<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p>Da schwimmend verlegte Aufbauten auf Unterlagssystemen Freir\u00e4ume unter dem Belag mit sich bringen, entstehen Resonanzr\u00e4ume. \u00c4hnlich eines Klangk\u00f6rpers bei einem Streichinstrument wird das Ger\u00e4usch beim Begehen der Bel\u00e4ge erheblich verst\u00e4rkt. Wo durch viele glatte Oberfl\u00e4chen und wenig textile Anteile in heutigen R\u00e4umen der Schall und Schallreflektionswerte eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle spielen, kann ein geklebter Belag also einen hohen positiven Anteil am Raumklang nehmen und Gehschall reduzieren.<\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: 20px;\"><strong>Wie hilft das Kleben bei besonderen thermischen Lasten?<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p>Modernes Bauen bedeutet immer auch Bauen mit nat\u00fcrlichem Licht. Um helle, lichtdurchflutete R\u00e4ume zu erstellen, werden heute gro\u00dfe und meist bodentiefe Fensterfl\u00e4chen in bestenfalls s\u00fcdwestlicher Ausrichtung geplant. Auch Winterg\u00e4rten, nachtr\u00e4glich erstellt oder direkt geplant, bieten eine wunderbare Br\u00fccke zur Natur. Elastische Bodenbel\u00e4ge haben thermoplastische Eigenschaften, was bedeutet, dass sich \u00e4ndernde Temperaturen zu einem materialtypischen Ma\u00df\u00e4nderungsbestreben der Bel\u00e4ge f\u00fchren. Um Sch\u00e4den durch sich verwerfende Bel\u00e4ge in thermisch besonders belasteten Bereichen auszuschlie\u00dfen, empfiehlt sich hier eine dauerhafte und feste Arretierung zum Untergrund mit daf\u00fcr geeigneten Klebstoffen.<\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: 20px;\"><strong>Was leistet das Kleben f\u00fcr die Dauerhaftigkeit des Belags?<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p>Insbesondere in mechanisch st\u00e4rker belasteten Bereichen bietet das Kleben deutliche Vorteile. Moderne Krankenhausbetten bringen heute ungef\u00e4hr 140-200 Kilogramm auf die Waage, oft werden diese Betten dann mit Patienten bewegt, was noch mehr Gewicht mit sich bringt, so dass auch 300 Kilogramm keine Ausnahme darstellen. Das bedeutet intensive statische und dynamische Lasten auf dem Bodenbelag und dem Untergrund.<\/p>\r\n<p>Unsch\u00f6ne Zerwalkungen und damit verbundene Abl\u00f6sungen und Sch\u00e4digung des Belags durch dynamische Lasten, wie dem Bettenverkehr, lassen sich durch eine vollfl\u00e4chige Klebung verhindern. Dies zeigt sich zudem in einer stark erh\u00f6hten Lebensdauer des Belags, was f\u00fcr Kostenersparnisse sowie l\u00e4ngere Renovierungsintervalle sorgt. Nat\u00fcrlich l\u00e4sst sich dieser Punkt auch auf weniger intensiv genutzte Fl\u00e4chen in privaten Wohnbereichen \u00fcbertragen.<\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: 20px;\"><strong>Was kann Kleben noch?<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p>Einrichtungen wie das Krankenhaus besitzen hohe Hygieneanforderungen und erfordern eine mindestens t\u00e4gliche Fl\u00e4chendesinfektion \u2013 hier empfiehlt sich ein m\u00f6glichst fugenfreier Bodenbelag, der leicht zu reinigen ist. In der Regel werden hierzu Bel\u00e4ge als Bahnenware eingesetzt, weil hier das Potential f\u00fcr m\u00f6gliche Fugen oder eine sp\u00e4tere Fugenbildung am geringsten ist. PVC oder Kautschuk als Bahnenware oder Platten haben sich \u00fcber viele Jahre in solchen Anwendungen bew\u00e4hrt. Um allerdings das ganze Leistungsspektrum dieser Bel\u00e4ge ausnutzen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen solche Bodenbel\u00e4ge vollfl\u00e4chig fest geklebt verlegt werden. Nur verklebte Bel\u00e4ge k\u00f6nnen auch verschwei\u00dft werden, was die Hygieneanforderungen (einsehbar beim Robert Koch Institut) bestm\u00f6glich umsetzt.<\/p>\r\n<p>Klebstoff kann auch in einem weiteren Punkt ein besonders wichtiges \u201eBindeglied\u201c sein. EDV-R\u00e4ume oder Operationss\u00e4le m\u00fcssen zum Beispiel h\u00e4ufig mit ableitf\u00e4higen Bel\u00e4gen ausgestattet werden. Der beste ableitf\u00e4hige Bodenbelag bringt jedoch nichts, wenn die Str\u00f6me nicht auch zuverl\u00e4ssig durch das ebenfalls ableitf\u00e4hige Klebstoffbett in den Potentialausgleich abgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Hier bietet die Bauchemie wiederum geeignete Klebstoffe, um entsprechende Ableitwerte zu erreichen, was insbesondere Menschen und Maschinen zuverl\u00e4ssig sch\u00fctzt.<\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: 20px;\"><strong>Was ist mit der Untergrundvorbereitung?<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p>Es hei\u00dft, Unterlagssysteme kompensieren gewisse Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten des Untergrundes. Auch sogenannte Rigid-Bodenbel\u00e4ge zur schwimmenden Verlegung k\u00f6nnen beispielsweise Fugen in einem bestehenden Fliesenbelag \u00fcberbr\u00fccken. Das sind sch\u00f6ne Eigenschaften, aber bei genauerer Betrachtung sind die Anforderungen an den Verlegeuntergrund meistens sehr eng gefasst. Ein unzureichend vorbereiteter Untergrund kann auch bei schwimmend oder lose verlegten Systemen zu Sch\u00e4den f\u00fchren. Haben Klickverbindungen dauerhaft zu viel vertikales Bewegungspotential, erm\u00fcden oder brechen die meist filigranen Verbindungen schnell. Und das alte Klebstoff- und\/oder Spachtelmassereste sowie alte Textilbel\u00e4ge selbst f\u00fcr schwimmende Systeme keinen guten Verlegeuntergrund darstellen, d\u00fcrfte sicherlich unbestritten sein.<\/p>\r\n<p>Download als pdf: <a href=\"http:\/\/ibk-fussboden.de\/wp-content\/uploads\/IBK-Dialog-9-Kleben-lohnt-sich.pdf\">IBK Dialog 9 Kleben lohnt sich<\/a><\/p><\/div>\n        \n        \n        \n        \n    <\/div>\n\n\n    <h3 class=\"uk-accordion-title\">IBK-Dialog Nr. 8: &#8222;Vinyl-Designb\u00f6den im h\u00e4uslichen Bad &#8222;<\/h3>\n\n    <div class=\"uk-accordion-content\">\n\n        \n        \n        \n                <div class=\"uk-margin\"><p><strong>Aufgrund ihrer schier endlos scheinenden Zahl an Gestaltungsformen werden Vinyl-Design-Bodenbel\u00e4ge (LVT) immer beliebter. Es war also nur eine reine Zeitfrage, bis sie auch den Weg in h\u00e4usliche Nasszellen gefunden haben. Aber Badbereiche sind aus bautechnischer Sicht eine Besonderheit mit speziellen Regeln. Was es hierbei alles zu beachten gilt, behandelt der aktuelle IBK-Dialog der Initiative Bodenbel\u00e4ge Kleben.<\/strong><\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: 20px;\"><strong>Was ist der wichtigste Faktor im Badbereich?<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p>An oberster Stelle steht in B\u00e4dern der Begriff \u201eAbdichtung\u201c. Die Norm DIN 18534 \u201eAbdichtung von Innenr\u00e4umen\u201c (Teil 1-6) regelt die erforderlichen Abdichtungsma\u00dfnahmen von Wand- und Bodenfl\u00e4chen bis zu einer maximalen Wasseranstauh\u00f6he von 10 cm. Die Norm teilt die Intensit\u00e4t der Wassereinwirkung in vier Klassen ein:<\/p>\r\n<table style=\"border-color: #000000;\" width=\"0\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 56px; border-color: #000000;\">\r\n<p><strong>Klasse<\/strong><\/p>\r\n<\/td>\r\n<td style=\"width: 56px; border-color: #000000;\" colspan=\"2\">\r\n<p><strong>Wassereinwirkung<\/strong><\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 56px; border-color: #000000;\">\r\n<p><strong>W0-I<\/strong><\/p>\r\n<\/td>\r\n<td style=\"width: 56px; border-color: #000000;\">\r\n<p><strong>gering<\/strong><\/p>\r\n<\/td>\r\n<td style=\"width: 56px; border-color: #000000;\">\r\n<p>Fl\u00e4chen mit nicht h\u00e4ufiger Einwirkung aus Spritzwasser<\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 56px; border-color: #000000;\">\r\n<p><strong>W1-I<\/strong><\/p>\r\n<\/td>\r\n<td style=\"width: 56px; border-color: #000000;\">\r\n<p><strong>m\u00e4\u00dfig<\/strong><\/p>\r\n<\/td>\r\n<td style=\"width: 56px; border-color: #000000;\">\r\n<p>Fl\u00e4chen mit h\u00e4ufiger Einwirkung aus Spritzwasser oder nicht h\u00e4ufiger Einwirkung aus Brauchwasser, ohne Intensivierung durch anstauendes Wasser<\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 56px; border-color: #000000;\">\r\n<p><strong>W2-I<\/strong><\/p>\r\n<\/td>\r\n<td style=\"width: 56px; border-color: #000000;\">\r\n<p><strong>hoch<\/strong><\/p>\r\n<\/td>\r\n<td style=\"width: 56px; border-color: #000000;\">\r\n<p>Fl\u00e4chen mit h\u00e4ufiger Einwirkung aus Spritzwasser und\/oder Brauchwasser, vor allem auf dem Boden zeitweise durch anstauendes Wasser intensiviert<\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td style=\"width: 56px; border-color: #000000;\">\r\n<p><strong>W3-I<\/strong><\/p>\r\n<\/td>\r\n<td style=\"width: 56px; border-color: #000000;\">\r\n<p><strong>sehr <br \/>\r\n hoch<\/strong><\/p>\r\n<\/td>\r\n<td style=\"width: 56px; border-color: #000000;\">\r\n<p>Fl\u00e4chen mit sehr h\u00e4ufiger oder langanhaltender Einwirkung aus Spritz- und\/oder Brauchwasser und\/oder Wasser aus intensiven Reinigungsverfahren, durch anstauendes Wasser intensiviert<\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p><br \/>\r\n Au\u00dferdem werden drei Rissklassen und drei Fugentypen definiert, aus denen sich die richtige Abdichtungsbauart ableiten l\u00e4sst. Zwar hat die Norm ihren Schwerpunkt bei Fliesen- und Plattenbel\u00e4gen, sie eignet sich aber auch f\u00fcr andere Bodenbel\u00e4ge wie LVT.<\/p>\r\n<p>Optimal sind Aufbausysteme mit einer entsprechenden Zulassung wie CE oder U-Zeichen. Sollen nicht zertifizierte Einbauten erfolgen, muss dies zwischen Auftraggeber und Handwerker gesondert vereinbart werden.<\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: 20px;\"><strong>Welche Bereiche sind betroffen?<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p>Die folgende Tabelle gibt einen \u00dcberblick \u00fcber die den jeweiligen Wassereinwirkungsklassen zugeordneten R\u00e4ume.<\/p>\r\n<table width=\"0\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td width=\"56\">\r\n<p><strong>Klasse<\/strong><\/p>\r\n<\/td>\r\n<td width=\"289\">\r\n<p><strong>Beispiele<\/strong><\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td width=\"56\">\r\n<p><strong>W0-I<br \/>\r\n <\/strong><strong>gering<\/strong><\/p>\r\n<\/td>\r\n<td width=\"289\">\r\n<p>\u00b7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bereiche von Wandfl\u00e4chen \u00fcber Waschbecken in B\u00e4dern und Sp\u00fclbecken in h\u00e4uslichen K\u00fcchen.<\/p>\r\n<p>\u00b7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bereiche von Bodenfl\u00e4chen im h\u00e4uslichen Bereich ohne Ablauf (z. B. in K\u00fcchen, Hauswirtschaftsr\u00e4umen, G\u00e4ste-WCs).<\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td width=\"56\">\r\n<p><strong>W1-I<br \/>\r\n <\/strong><strong>m\u00e4\u00dfig<\/strong><\/p>\r\n<\/td>\r\n<td width=\"289\">\r\n<p>\u00b7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wandfl\u00e4chen \u00fcber Badewannen und in Duschen in B\u00e4dern.<\/p>\r\n<p>\u00b7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bodenfl\u00e4chen im h\u00e4uslichen Bereich mit Ablauf.<\/p>\r\n<p>\u00b7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bodenfl\u00e4chen in B\u00e4dern ohne\/mit Ablauf ohne hohe Wassereinwirkung aus dem Duschbereich.<\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td width=\"56\">\r\n<p><strong>W2-I<br \/>\r\n <\/strong><strong>hoch<\/strong><\/p>\r\n<\/td>\r\n<td width=\"289\">\r\n<p>\u00b7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wandfl\u00e4chen von Duschen in Sport-\/Gewerbest\u00e4tten.<\/p>\r\n<p>\u00b7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bodenfl\u00e4chen mit Abl\u00e4ufen und\/oder Rinnen.<\/p>\r\n<p>\u00b7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bodenfl\u00e4chen in R\u00e4umen mit boden-gleichen Duschen.<\/p>\r\n<p>\u00b7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wand- und Bodenfl\u00e4chen von Sport-\/Gewerbest\u00e4tten.<\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td width=\"56\">\r\n<p><strong>W3-I<br \/>\r\n <\/strong><strong>sehr <br \/>\r\n hoch<\/strong><\/p>\r\n<\/td>\r\n<td width=\"289\">\r\n<p>\u00b7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Fl\u00e4chen im Bereich von Umg\u00e4ngen von Schwimmbecken.<\/p>\r\n<p>\u00b7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Fl\u00e4chen von Duschen und Duschanlagen in Sport-\/Gewerbest\u00e4tten.<\/p>\r\n<p>\u00b7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Fl\u00e4chen in Gewerbest\u00e4tten (gewerbliche K\u00fcchen, W\u00e4schereien, Brauereien usw.).<\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: 20px;\"><strong>Welche Unterschiede im Bodenaufbau gibt es?<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p>In jedem Fall ist eine Abdichtungsebene in wannenf\u00f6rmiger Ausf\u00fchrung einzubauen. Sie soll vermeiden, dass Wasser in den Untergrund\/Bauk\u00f6rper gelangt und dort zu Sch\u00e4den f\u00fchrt. Oberhalb der Abdichtungsebene gibt es zwei Varianten:<\/p>\r\n<ul>\r\n\t<li>Alle weiteren Verlegewerkstoffe \u2013 inklusive Bodenbelag \u2013 sind wasserfest, wie es die DIN 18534 vorschreibt. Das System sollte die entsprechende Zulassung und ein Pr\u00fcfzertifikat besitzen.<\/li>\r\n\t<li>Der Oberbelag ist wasserfest, die anderen Materialien nicht. Diese Variante ist nicht in der Norm aufgef\u00fchrt. Es gibt hierf\u00fcr aufgrund fehlender Pr\u00fcfvorschriften kein Systemzertifikat, sondern ausschlie\u00dflich die Funktionszusicherung des jeweiligen Herstellers. Deswegen ist hier eine gesonderte vertragliche Vereinbarung erforderlich.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p><span style=\"font-size: 20px;\"><strong>Wie l\u00e4sst sich die richtige Vorgehensweise beim Einbau eines Bad-Fu\u00dfbodens sicherstellen?<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p>Empfehlenswert ist die Beauftragung eines Fachbetriebes f\u00fcr Fu\u00dfbodenarbeiten. Meist in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Partner aus der Industrie werden die geeigneten Bodensysteme abgestimmt. Sowohl der Einbau der wannenf\u00f6rmigen Abdichtungsebene sowie die Gl\u00e4ttung von \u00dcberlappungszonen der Dichtbahnen erfordern handwerkliches Knowhow. Auch der Zuschnitt und die Klebung des LVT-Belages sollte dem Fachmann \u00fcberlassen werden, da gerade in Badbereichen viele Anschl\u00fcsse an andere Bauteile notwendig sind, die Erfahrung im Belagszuschnitt erfordern. Keinesfalls darf dabei die Abdichtungsebene durchtrennt werden.<\/p>\r\n<p>Dabei versteht sich die Verwendung ausschlie\u00dflich umweltfreundlicher, sehr emissionsarmer Verlegewerkstoffe von selbst. Diese sind erkennbar an Pr\u00fcfsiegeln wie dem EMICODE oder \u201eBlauen Engel\u201c auf dem Produkt.<\/p>\r\n<p>Download als pdf: <a href=\"http:\/\/ibk-fussboden.de\/wp-content\/uploads\/IBK-Dialog-8-LVT-im-Bad.pdf\">IBK Dialog 8 LVT im Bad<\/a><\/p><\/div>\n        \n        \n        \n        \n    <\/div>\n\n\n    <h3 class=\"uk-accordion-title\">IBK-Dialog Nr. 7: &#8222;Bodenbel\u00e4ge wiederaufnehmbar verlegen&#8220;<\/h3>\n\n    <div class=\"uk-accordion-content\">\n\n        \n        \n        \n                <div class=\"uk-margin\"><p><strong>Besonders in Mietwohnungen stellt sich schnell die Frage zur Art und Weise, wie der neue Bodenbelag eingebaut werden soll. Die feste Klebung ist mit dem Vermieter abzustimmen, aber nicht immer erlaubt. \u00c4hnliches kann f\u00fcr angemietete Gesch\u00e4ftsr\u00e4ume gelten, so dass die hochfeste Belagsklebung sich in vielen F\u00e4llen nicht durchf\u00fchren l\u00e4sst. Doch die Produktentwicklungen der Verlegewerkstoffindustrie bieten selbst f\u00fcr solche Anwendungen praxisgerechte L\u00f6sungen, beispielsweise praktische Klebeb\u00e4nder und Fixierungen.<\/strong><\/p>\r\n<h3><strong>Was ist entscheidend f\u00fcr derartige Haftsysteme?<\/strong><\/h3>\r\n<p>Bei wiederaufnehmbaren Belagsverlegungen sind zun\u00e4chst funktionale Aspekte zu betrachten. In der Regel l\u00e4sst sich ein Bodenbelag zwar wiederaufnahmef\u00e4hig mit entsprechenden Haftsystemen verlegen, er kann aber sp\u00e4ter nicht erneut verwendet werden. Meist macht dies aufgrund des Verschmutzungsgrades und des Zuschnitts ohnehin keinen Sinn. Zudem ist zu kl\u00e4ren, ob der gew\u00fcnschte Belag in Kombination mit einer vergleichsweise schw\u00e4cheren Haftwirkung geeignet ist. Bestimmte Belagsarten wie Linoleum oder st\u00f6rrische Textilbel\u00e4ge (z. B. Nadelvlies) bleiben wegen des recht deutlichen Dimensions\u00e4nderungsbestrebens oder hoher Wickelspannungen au\u00dfen vor. H\u00e4ufiger zum Einsatz kommen dagegen PVC-, CV-, Vinyl-Design- und spannungsarme Textilbel\u00e4ge.<\/p>\r\n<h3><strong>Welche Rolle kommt dem Untergrund zu?<\/strong><\/h3>\r\n<p>Mit dem Untergrund verh\u00e4lt es sich \u00e4hnlich wie beim Belag. Seine Beschaffenheit hat Auswirkung auf die Wahl des zu verwendenden Verlegesystems. Allen gemeinsam ist die Voraussetzung eines glatten, ebenen und stabilen Untergrundes bzw. vorhandenen Bodenbelages. Nicht zuletzt sind erforderliche Ma\u00dfnahmen beim Ausbau des Bodenbelages zu ber\u00fccksichtigen. Kann der freigelegte Untergrund gegebenenfalls nass gereinigt werden? Wird dessen optisch einwandfreie Oberfl\u00e4che erwartet?<\/p>\r\n<h3><strong>Welche Wiederaufnahme-Systeme gibt es?<\/strong><\/h3>\r\n<p>Gleich mehrere umweltfreundliche, l\u00f6semittelfreie und emissionsarme Varianten von Verlegetechnik-Produkten stehen hierf\u00fcr zur Verf\u00fcgung:<\/p>\r\n<ul>\r\n\t<li><strong>Unterlagen: <\/strong>Dabei handelt es sich um lose auszulegende, etwa 1 mm d\u00fcnne und etwa 2\u00a0m breite Spezialunterlagen, auf denen der neue Bodenbelag fest verklebt wird. Der Trick: Belagsbahnen und -einzelelemente werden so zu einer belastbaren Verbundfl\u00e4che zusammengefasst. Unterlagen erfordern immer eine glatte, stabile Bodenfl\u00e4che sowie nahezu spannungsfreie Bodenbel\u00e4ge. Untergr\u00fcnde werden nicht beeintr\u00e4chtigt und lassen sich sp\u00e4ter in den Ursprungszustand zur\u00fcckversetzen.<\/li>\r\n\t<li><strong>Klebeb\u00e4nder: <\/strong>Als Alternative zu den Unterlagen sind Trockenkleber zu sehen, die in ca. 1 m Breite erh\u00e4ltlich und allgemein als \u201eKlebeb\u00e4nder\u201c bekannt sind. Sie weisen beidseitig besonders formulierte Klebstoffe auf, die eine nahezu r\u00fcckstandsfreie Wiederaufnahme erm\u00f6glichen. Die Verlegung erfolgt immer vollfl\u00e4chig und kann sogar auf dem Bestandsbelag stattfinden. Welche Altbel\u00e4ge sich nutzen lassen, ist den technischen Merkbl\u00e4ttern der Hersteller zu entnehmen. Trockenklebungen sind die schnellste und einfachste Methode zur sicheren Arretierung von Bodenbel\u00e4gen.<\/li>\r\n\t<li><strong>Fixierungen: <\/strong>Unter Fixierungen versteht der Profi ausgew\u00e4hlte Klebstoffe, die herstellerseitig extra deutlich schw\u00e4cher klebend eingestellt und wasserl\u00f6slich sind. Die Verlegung des Bodenbelages erfolgt wie beim herk\u00f6mmlichen Klebevorgang. Beim sp\u00e4teren Belagsausbau kann der PVC- oder Teppichboden jedoch vergleichsweise einfach abgezogen werden. Die Reste der Fixierung lassen sich durch eine maschinelle Grundreinigung beseitigen. Auf empfindlichen Natursteinb\u00f6den sollten Fixierungen und auch Trockenkleber keinesfalls eingesetzt werden. Es k\u00f6nnten sich schwach klebrige Reste in den feinen Poren festsetzen, die nicht mehr entfernbar sind.<\/li>\r\n\t<li><strong>Rutschhemmungen: <\/strong>Vor allem im B\u00fcrobereich bestimmen h\u00e4ufig Teppichfliesen das dekorative Bodenbild. Nicht selten findet man diesen Belagstyp auch im heimischen Office. Teppichfliesen sind zumeist als \u201eselbst liegend\u201c ausgelobt, was sich aber nur auf ihr Liegeverhalten bezieht. Das fast unvermeidliche Verschieben solcher Teppichelemente bei Belastung (zum Beispiel Stuhlrollen) m\u00fcssen so genannte Antirutsch-Dispersionen verhindern. Sie werden wie Grundierungen als vollfl\u00e4chiger Film auf den belegreifen Untergrund aufgerollt. Nach vollst\u00e4ndiger Trocknung der Dispersion k\u00f6nnen Teppichfliesen darauf so verlegt werden, dass sie sich jederzeit einfach aufnehmen und sogar wieder einlegen lassen. Praktisch, wenn nur ein paar Teppichfliesen durch ein versch\u00fcttetes Getr\u00e4nk bleibend verschmutzt wurden. Der Austausch ist ein Kinderspiel. Wichtig zu wissen: Der rutschhemmende Dispersionsfilm l\u00e4sst sich normal jedoch nicht mehr ohne gr\u00f6\u00dferen Aufwand an maschinellem Einsatz beseitigen, der Originaluntergrund kann daher nicht unbeschadet zur\u00fcckerhalten werden. Nat\u00fcrlich kann man auf den rutschhemmenden Film aber wieder neue Teppichfliesen legen.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h3><strong>Wie sicher ist eine Wiederaufnahme-Verlegung?<\/strong><\/h3>\r\n<p>Eine wiederaufnahmef\u00e4hige Belagsfl\u00e4che ist normal belastbar, beispielsweise mit B\u00fcrost\u00fchlen. Im Gegensatz zu lose liegenden Teppichb\u00f6den werden auf diese Weise Wellen und Beulenbildungen vermieden. Beim Einbau ist durchaus Fachwissen und Erfahrung gefragt. Zuschnitt von Unterlage und Belag sowie die fachlich korrekte Vorgehensweise sind daher am besten beim Fu\u00dfbodenprofi aufgehoben. So ist sichergestellt, dass Wunsch und Wirklichkeit des haftenden Bodenbelags auch sp\u00e4ter noch \u00fcbereinstimmen.<\/p>\r\n<p>Download als pdf: <a href=\"http:\/\/ibk-fussboden.de\/wp-content\/uploads\/IBK-Dialog-7-Klebeb\u00e4nder-Fixierungen.pdf\">IBK Dialog 7 Klebeb\u00e4nder Fixierungen<\/a><\/p><\/div>\n        \n        \n        \n        \n    <\/div>\n\n\n    <h3 class=\"uk-accordion-title\">IBK-Dialog Nr. 6 : &#8222;Bodenbel\u00e4ge auf Treppen vollfl\u00e4chig kleben&#8220;<\/h3>\n\n    <div class=\"uk-accordion-content\">\n\n        \n        \n        \n                <div class=\"uk-margin\"><p><strong>Gerade in B\u00fcrogeb\u00e4uden werden Treppenh\u00e4user und Treppen viel genutzt. Entsprechend muss der Belag der Treppen besonders robust, belastbar und pflegeleicht sein. Hier ist das Verlegen aufw\u00e4ndiger als bei ebenen Fl\u00e4chen, da die Detaildichte h\u00f6her ausf\u00e4llt. Was wiederum l\u00e4ngere Arbeitszeiten mit sich bringt. Worauf alles beim Verlegen des Bodenbelags auf Treppen zu achten ist, behandelt der aktuelle IBK-Dialog.<\/strong><\/p>\r\n<h3>Ist Treppe gleich Treppe?<\/h3>\r\n<p>Jede Treppenform hat ihre eigene Besonderheit, von der Spindel- \u00fcber die Bogen- hin zur Podest- und geradl\u00e4ufigen Treppe. Die Form der Treppe ist bei der fachgerechten Verlegung zu ber\u00fccksichtigen und bringt jeweils ihre eigene Anforderung mit sich. Auch das ausgew\u00e4hlte unterschiedliche Material macht ein anderes Arbeiten notwendig, abh\u00e4ngig davon ob die Treppe aus Beton, Stahl, Holz oder Naturstein gefertigt ist. Zu guter Letzt spielen auch die Belagsoptionen eine Rolle, egal ob Parkett, Stein, textile oder elastische Bodenbel\u00e4ge sowie Sichtbeton oder Fertigstufen gew\u00fcnscht sind. Handwerker sollten sich daher basierend auf den vorliegenden Gegebenheiten des Objekts vor Ort stets an den technischen Grundlagen f\u00fcr Geb\u00e4udetreppen (DIN 18065) orientieren, im Einklang nat\u00fcrlich mit der DIN 18365 f\u00fcr Bodenbelagsarbeiten.<\/p>\r\n<h3>Welche Anforderungen stellen Treppen?<\/h3>\r\n<p>Basierend nach Form der Treppen und der Stufengestaltung sind die Bel\u00e4ge jeweils passgenau zuzuschneiden. Im Vordergrund steht dabei stets die Tritt- und Rutschsicherheit. Um Stolperfallen durch Lufteinschl\u00fcsse oder Wellungen zu vermeiden, ist der ausgew\u00e4hlte Belag vollfl\u00e4chig fest zu kleben. Dadurch kann der Belag sp\u00e4ter auch bei gro\u00dfer Belastung und Beanspruchung nicht verrutschen, wie es bei lose liegenden Systemen der Fall sein k\u00f6nnte. Auch die Schrittma\u00dfregel ist nicht zu vernachl\u00e4ssigen und einzuhalten. Der Stufenvorderkante kommt besondere Beachtung zu, weil sie einer extrem starken Belastung ausgesetzt ist.<\/p>\r\n<h3>Worauf ist speziell bei Treppenstufen zu achten?<\/h3>\r\n<p>Stufen stellen das Fundament f\u00fcr das Besteigen einer Treppe dar. Insofern m\u00fcssen die Stufen fest, tragf\u00e4hig und dauerhaft trocken sein, ehe der Belag auf ihnen angebracht werden kann. Hierzu sind sie im Vorfeld der Arbeiten nach DIN 18065 sowie DIN 18365 zu pr\u00fcfen. Sofern Stufenvorderkanten kein spezielles Kantenprofil erhalten, muss deren Kante abgerundet sein (Kantenradius mindestens 10 mm). Es kann erforderlich sein \u2013 z. B. bei ausgetretenen Holzstufen \u2013 geeignete Reparaturwinkel einzubauen, um die Ursprungsform der Stufe wiederherzustellen. Im Sanierungsfall sind zudem vorhandene alte Reste von Klebstoff und Spachtelmassen zu entfernen, genauso wie Altbodenbel\u00e4ge. Wie im Fall der Bodenverlegung ist prinzipiell auch bei Treppen eine professionelle Untergrundvorbereitung das A und O. Vor dem Kleben des Bodenbelages steht daher immer ein Grundier- als auch ein Spachtelvorgang.<\/p>\r\n<h3>Wie sehen die Anforderungen an den Bodenbelag aus?<\/h3>\r\n<p>Bodenbel\u00e4ge m\u00fcssen vom jeweiligen Hersteller generell f\u00fcr die Verlegung auf Treppen ausgelobt sein. F\u00fcr Textilbel\u00e4ge geben z. B. Symbole dar\u00fcber Auskunft. Bei Teppichb\u00f6den ist die Florrichtung (zur Stufenkante weisend) zu ber\u00fccksichtigen. Designmuster m\u00fcssen sich an der Treppenkante orientieren. Optimale \u00dcberg\u00e4nge werden mit entsprechenden Treppensto\u00dfkantenprofilen erreicht. Dabei sind zus\u00e4tzlich die Vorgaben der Profilhersteller von Bedeutung.<\/p>\r\n<h3>Was ist beim vollfl\u00e4chigen Kleben zu beachten?<\/h3>\r\n<p>Fr\u00fcher kamen bei Klebungen im Treppenbereich l\u00f6semittelhaltige Klebstoffe zum Einsatz \u2013 dies geh\u00f6rt jedoch seit Jahrzehnten der Vergangenheit an. Explosionsgefahren, etwaige Geruchsbel\u00e4stigungen und Gesundheitsbeeintr\u00e4chtigungen durch Emissionen entfallen heute vollst\u00e4ndig. Dem Handwerker stehen f\u00fcr Verlegearbeiten l\u00e4ngst l\u00f6semittelfreie, sehr emissionsarme Grundierungen, Spachtelmassen und Klebstoffe zur Verf\u00fcgung. Welche Produkte besonders \u00f6kologisch sind, machen Umwelt-Label wie der \u201eBlaue Engel\u201c oder das EMICODE-Siegel deutlich. Sie zeichnen die emissions\u00e4rmsten, unbedenklichen Verlegewerkstoffe aus und geben Sicherheit.<\/p>\r\n<p>Der Klebstoff muss m\u00f6glichst schnell eine feste Verbindung zwischen Belag und Stufe herstellen. Besonders dann, wenn der Bodenbelag auch um die Stufenkante\/-nase herumgezogen werden soll. Bew\u00e4hrt haben sich hierf\u00fcr die l\u00f6semittelfreien Kontaktklebstoffe, die sowohl auf die Belagsr\u00fcckseite wie auf den Untergrund aufzutragen sind. Nach der Trocknung beider Klebstofffilme haftet der Belag beim Zusammenf\u00fcgen sofort, \u00e4hnlich einem Druckknopf.<\/p>\r\n<h3>Welche Klebe-Alternativen gibt es?<\/h3>\r\n<p>Oft lassen sich spezielle Trockenkleber einsetzen, meist als \u201eKlebeb\u00e4nder\u201c bekannt. Doch Achtung: Solche Spezialprodukte sind nicht mit herk\u00f6mmlichen Teppichklebeb\u00e4ndern zu vergleichen und d\u00fcrfen daher nicht verwechselt werden. Der besondere Vorteil der Trockenkleber: eine Trocknung ist nicht erforderlich. Einfach den Trockenkleber aufkleben, Schutzpapier abziehen und den Belag aufkleben. Gleich im Anschluss ist die Stufe bereits voll benutzbar.<\/p>\r\n<p>F\u00fcr Zuschnitt und Klebung ist Fachwissen gefragt. Solche Arbeiten sollte man daher immer von einem Profi \u00fcberlassen.<\/p>\r\n<p>Download als pdf: <a href=\"http:\/\/ibk-fussboden.de\/wp-content\/uploads\/IBK-Dialog-6-Treppen-1.pdf\">IBK Dialog 6 Treppen<\/a><\/p><\/div>\n        \n        \n        \n        \n    <\/div>\n\n\n    <h3 class=\"uk-accordion-title\">IBK-Dialog Nr. 5 : &#8222;Fu\u00dfbodenheizung \u2013 Technische Vorgaben f\u00fcr die Planung und Umsetzung&#8220;<\/h3>\n\n    <div class=\"uk-accordion-content\">\n\n        \n        \n        \n                <div class=\"uk-margin\"><h3>Beheizte B\u00f6den sind eine feine Sache und Fu\u00dfbodenheizungssysteme sehr vielf\u00e4ltig. Doch welche Systeme gibt es?<\/h3>\r\n<p>Neben diversen Varianten der Warmwasserfu\u00dfbodenheizungen (WFH) sind auch nachtr\u00e4glich installierbare Oberfl\u00e4chenheizsysteme verf\u00fcgbar. Bei der klassischen WFH werden in oder auf einer D\u00e4mmschicht spezielle Kunststoffleitungen schlaufenf\u00f6rmig verlegt und mit einem Estrich als Lastverteilungsschicht \u00fcberdeckt. Dieser dient dabei auch als W\u00e4rmespeicher. Nachtr\u00e4glich einbaubare Bodenheizsysteme sind als Heiz- oder Rohrklemmfolien, Einzeldr\u00e4hte oder Drahtgewebe erh\u00e4ltlich. Sie werden auf die Untergrundoberfl\u00e4che eingebaut und mit geeigneten Spachtelmassen \u00fcberzogen. Zudem gibt es Varianten, bei denen in Bestandsestriche Fugen eingefr\u00e4st und darin eine Warmwasserheizleitung eingelegt werden.<\/p>\r\n<h3>Was ist beim Installieren von Fu\u00dfbodenheizungen wichtig?<\/h3>\r\n<p>Bodenheizsysteme sind technisch relativ anspruchsvolle Konstruktionen. Einerseits m\u00fcssen die Baubedingungen beachtet werden, wozu Art und Auslegung der D\u00e4mmschicht, H\u00f6henangaben, Estrichtyp und mehr geh\u00f6ren. Andererseits sind die rein w\u00e4rmetechnischen Parameter, wie z. B. erforderliche Heizleistung, W\u00e4rmeverteilung, Heizsteuerung und weitere einzuhalten. Entscheidend f\u00fcr den Erfolg ist dabei das Zusammenspiel aller Beteiligten, vom Bauherr, \u00fcber den Planer und Heizungsbauer hin zum Estrich-, Fliesen- sowie Boden- und Parkettleger.<\/p>\r\n<p>Wichtig ist, zu wissen: B\u00f6den mit Fu\u00dfbodenheizungen sollten nicht mit w\u00e4rmed\u00e4mmenden Materialien, z. B. dicken, abgepassten Teppichen, zus\u00e4tzlich abgedeckt werden. Ansonsten b\u00fc\u00dfen sie massiv an Heizleistung ein.<\/p>\r\n<h3>Welches System ist das Bessere?<\/h3>\r\n<p>Das \u201ebeste\u201c Fu\u00dfbodenheizungssystem gibt es als solches nicht. Vielmehr kommt es vor allem darauf an, welche Vorgaben (Bauherrnwunsch, bautechnische Situation vor Ort u. \u00e4.) vorhanden sind. Davon h\u00e4ngt ab, welche Variante in diesem Fall die optimale L\u00f6sung darstellt. Der wohl deutlichste Unterschied d\u00fcrfte in der jeweiligen Heizleistung, die sehr unterschiedlich ausfallen kann, und im Kosten-Nutzen-Verh\u00e4ltnis bestehen.<\/p>\r\n<h3>Wie kann man sicherstellen, dass eine Fu\u00dfbodenheizung sach- und fachgerecht eingebaut wird?<\/h3>\r\n<p>Dar\u00fcber hat sich eine Reihe von Fachleuten viele Gedanken gemacht. Herausgekommen sind dabei zwei Standardwerke mit der Bezeichnung \u201eSchnittstellkoordinationen\u201c f\u00fcr Neubau und Bestandsbau. Sie beziehen sich nicht nur auf beheizte, sondern auch auf gek\u00fchlte Fl\u00e4chen. Die Brosch\u00fcren k\u00f6nnen als kostenloser Download (PDF-Datei) auf der Website des Bundesverbands Fl\u00e4chenheizungen und Fl\u00e4chenk\u00fchlungen e.V. (BVF) unter der Rubrik \u201eFachinformationen\u201c auf www.flaechenheizung.de abgerufen werden. Darin sind sowohl wichtige planerische Hinweise enthalten und Checklisten, Ablaufpl\u00e4ne sowie Details aus normativen Vorgaben.<\/p>\r\n<h3>Was ist vor Beginn der Bodenbelagsarbeiten zu beachten?<\/h3>\r\n<p>Speziell beheizte Untergr\u00fcnde m\u00fcssen hinreichend trocken sein, bevor Bodenbel\u00e4ge eingebaut werden k\u00f6nnen. Feuchteanteile im Untergrund werden durch die Temperierung in Richtung Oberfl\u00e4che bewegt. Existiert eine dichte Schicht, staut sich die Feuchtigkeit unter dem Oberbelag und es kommt zu Beulenbildungen, Schichtenabl\u00f6sungen, Geruchsbildungen oder anderen Beeintr\u00e4chtigungen. Die Schnittstellenkoordinationen beschreiben zudem alle wesentlichen Pr\u00fcfungsma\u00dfnahmen, die beim Verlegen von Bodenbel\u00e4gen zu ber\u00fccksichtigen sind. Hierzu z\u00e4hlt beispielsweise der Einbau von Pr\u00fcfstellen-Markierungen im Estrich, die gefahrlose Probenahmen (d. h. ohne Heizrohrsch\u00e4digungen) f\u00fcr die Feuchtigkeitsmessung mit dem CM-Ger\u00e4t sicherstellen. Eine weitere Ma\u00dfnahme, damit die beschriebenen Schreckensszenarien erst gar nicht entstehen.<\/p>\r\n<p>Ein anderer Aspekt betrifft Fugen zwischen den Heizkreisen. Aufgrund der Temperatur\u00e4nderungen muss mit entsprechenden thermischen Bewegungen der Untergr\u00fcnde gerechnet werden. Ob, wie viel und wo Bewegungsfugen erforderlich sind, h\u00e4ngt vom verwendeten System ab und ist schon im Vorfeld zu planen\/abzustimmen.<\/p>\r\n<h3>Gibt es Besonderheiten beim Einbau von Bodenbel\u00e4gen auf Fu\u00dfbodenheizungen?<\/h3>\r\n<p>Bodenbel\u00e4ge m\u00fcssen optimal akklimatisiert sein, am besten an die Bedingungen der sp\u00e4teren Nutzung. So reduzieren sich thermische Dimensions\u00e4nderungen nochmals. Auch w\u00e4hrend der Verlegarbeiten l\u00e4sst sich die Fu\u00dfbodenheizung in Betrieb halten. Nach den einschl\u00e4gigen Regelwerken soll die Oberfl\u00e4chentemperatur der Fu\u00dfbodenheizung drei Tage vor, w\u00e4hrend und ca. sieben Tage nach den Bodenbelagsarbeiten zwischen +18\u00b0C und +22\u00b0C betragen.<\/p>\r\n<h3>Was ist bei Temperatur\u00e4nderungen zu beachten?<\/h3>\r\n<p>Sie k\u00f6nnen zu Dimensions\u00e4nderungen f\u00fchren, nicht nur bei Estrichen, sondern auch bei Bodenbel\u00e4gen. Nicht selten sind Fugenbildungen oder gar Aufw\u00f6lbungen die Folge. Letztere k\u00f6nnen z. B. unmittelbar vor schweren M\u00f6beln entstehen. Das Gewicht behindert lose liegende Belagstypen in der thermischen Ausdehnung, was schlie\u00dflich mit Stauchungseffekten einhergeht.<\/p>\r\n<h3>Wie lassen sich solche Ma\u00df\u00e4nderungen verhindern?<\/h3>\r\n<p>Um Dimensions\u00e4nderungen zu minimieren, sollten Bodenbel\u00e4ge stets geklebt werden. Hier sind moderne, l\u00f6semittelfreie und sehr emissionsarme Klebstoffe die erste Wahl. In Kombination mit einer professionellen Untergrundvorbereitung, die auch bei nicht geklebten Varianten immer erforderlich ist, ergeben sich langlebige, belastbare Fu\u00dfb\u00f6den. Die feste und stabile Verbindung mit dem Untergrund sorgt daf\u00fcr, dass sowohl die L\u00e4ngen- als auch Breitenausdehnung der Bel\u00e4ge in extrem engen Grenzen gehalten werden.<\/p>\r\n<p>Download als pdf: <a href=\"http:\/\/ibk-fussboden.de\/wp-content\/uploads\/IBK-Dialog-5-Fu\u00dfbodenheizung-1.pdf\">IBK Dialog 5 Fu\u00dfbodenheizung<\/a><\/p><\/div>\n        \n        \n        \n        \n    <\/div>\n\n\n    <h3 class=\"uk-accordion-title\">IBK-Dialog Nr. 4: &#8222;Nachhaltigkeit vollfl\u00e4chig geklebter Bodenbel\u00e4ge und hierf\u00fcr genutzter Verlegewerkstoffe&#8220;<\/h3>\n\n    <div class=\"uk-accordion-content\">\n\n        \n        \n        \n                <div class=\"uk-margin\"><h3>\u201eNachhaltigkeit vollfl\u00e4chig geklebter Bodenbel\u00e4ge und hierf\u00fcr genutzter Verlegewerkstoffe\u201c<\/h3>\r\n<p>Ob Gesetzgeber, Medien, Experten oder Privatleute \u2013 \u201eNachhaltigkeit\u201c z\u00e4hlt zu den wichtigsten Themen der Gegenwart und der Zukunft. Was hei\u00dft das in Bezug auf Geb\u00e4ude? Und insbesondere f\u00fcr vollfl\u00e4chig geklebte Bodenbel\u00e4ge sowie hierf\u00fcr genutzter Verlegewerkstoffe?<\/p>\r\n<h3>Nachhaltig Bauen \u2013 was bedeutet das eigentlich?<\/h3>\r\n<p>Der Begriff nachhaltiges Bauen betrachtet ganzheitlich den gesamten Lebenszyklus von Geb\u00e4uden \u2013 vom Neubau \u00fcber Unterhaltung und Nutzung bis zum Abriss und Recycling. Es gilt effizient mit Rohstoffen und Energie umzugehen sowie die Umwelt m\u00f6glichst wenig zu belasten. Die drei wesentlichen Begriffe sind \u00f6kologische Nachhaltigkeit, \u00f6konomische Nachhaltigkeit und soziale Nachhaltigkeit.<\/p>\r\n<p><u>\u00d6kologische Nachhaltigkeit<\/u> beschreibt den weitsichtigen und r\u00fccksichtsvollen Umgang mit nat\u00fcrlichen Ressourcen und bezieht sich auf das \u00dcberleben und die Gesundheit von \u00d6kosystemen.<\/p>\r\n<p><u>\u00d6konomische Nachhaltigkeit<\/u> befasst sich mit den wirtschaftlichen Aspekten von Nachhaltigkeit, sie wird meist als \u201eNachhaltige \u00d6konomie\u201c oder \u201eNachhaltige Wirtschaftslehre\u201c bezeichnet.<\/p>\r\n<p><u>Soziale Nachhaltigkeit<\/u> ist eine Teildisziplin der Nachhaltigkeitsforschung. Darunter wird meist das Verbot verstanden, in der Gegenwart irreversible Ver\u00e4nderungen an der Welt vorzunehmen, die zuk\u00fcnftige Generationen nicht wollen k\u00f6nnen.<\/p>\r\n<h3>Wie l\u00e4sst sich die Nachhaltigkeit von Bodenbel\u00e4gen und Klebstoffen beurteilen?<\/h3>\r\n<p>Klebstoffe oder Bodenbel\u00e4ge sind Halbfertigprodukte, die allein f\u00fcr sich betrachtet nicht vollst\u00e4ndig nachhaltig sein k\u00f6nnen. Zwar wird durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe ein Teilaspekt zur Nachhaltigkeit f\u00fcr die Produkte angesprochen (Ressourcenschonung), aber erst durch den Einbau in Geb\u00e4uden werden beide durch ihre Funktion zu nachhaltigen Geb\u00e4udefaktoren. Zum einen bewirkt der Klebstoff durch das Verbinden des Bodenbelags, zum Beispiel Parkett, elastische oder textile Bodenbel\u00e4ge, mit dem Untergrund, dass diese auch bei hohen Belastungen in ihrer Funktionsweise dauerhaft und l\u00e4nger funktionieren als ungeklebt. Beulen, Wellen oder Blasen werden vermieden und die gew\u00fcnschte beanstandungsfreie Optik bleibt lange erhalten. Dies ist f\u00fcr die Ressourcenschonung ein wichtiger Beitrag.<\/p>\r\n<h3>Worauf ist bei der Auswahl nachhaltiger Bodenbel\u00e4ge und Verlegewerkstoffe zu achten?<\/h3>\r\n<p>In Hinblick auf die Nachhaltigkeit sind Bodenbel\u00e4ge und Verlegewerkstoffe sorgsam auszusuchen. Dies betrifft nicht nur Klebstoffe, sondern auch Grundierungen und Ausgleichsspachtelmassen f\u00fcr die Untergrundvorbereitung.<\/p>\r\n<p>Bodenbel\u00e4ge und Verlegewerkstoffe sollten auf Emissionen gepr\u00fcft sein, wie auch von den sogenannten EPDs (Environmental Product Declaration) f\u00fcr Bauprodukte gefordert. Bei Letzteren handelt es sich um Hinweise zur Umweltrelevanz der Produkte. Der EMICODE EC 1 der GEV (Gemeinschaft emissionskontrollierter Verlegewerkstoffe, Bauprodukte und Klebstoffe e.V.) ist eine anerkannte Anforderung der EPDs.<\/p>\r\n<h3>Wirkt sich die Nachhaltigkeit vollfl\u00e4chig geklebter Bodenbel\u00e4ge auf den Geruch in Innenr\u00e4umen aus? Wodurch beeinflusst die professionelle Fu\u00dfbodentechnik, wie es drinnen riecht?<\/h3>\r\n<p>Die Nachhaltigkeit vollfl\u00e4chig geklebter Bodenbel\u00e4ge f\u00fchrt bei Verwendung von emissionskontrollierten Verlegewerkstoffen nach dem EMICODE bzw. dem Blauen Engel bei richtiger und fachgerechter Untergrundvorbereitung und Klebung des Bodenbelags zur Vorbeugung gegen Geruchsbeanstandungen. Insbesondere wenn auch die wichtigen Aspekte einer optimalen Klimatisierung der R\u00e4ume w\u00e4hrend und nach den Bodenbelagsarbeiten ber\u00fccksichtigt werden. Somit ist ein weiterer Begriff der Nachhaltigkeit ber\u00fchrt, n\u00e4mlich die soziale Nachhaltigkeit. Verarbeitungsfehler, Baum\u00e4ngel allgemein und im Besonderen Feuchtigkeitseinwirkungen sind grunds\u00e4tzlich zu vermeiden.<\/p>\r\n<h3>Wirkt sich die Nachhaltigkeit vollfl\u00e4chig geklebter Bodenbel\u00e4ge auf die Wohngesundheit aus?<\/h3>\r\n<p>Die Nachhaltigkeit vollfl\u00e4chig geklebter Bodenbel\u00e4ge tr\u00e4gt auch zu einem wohngesunden Raumklima bei, wie nat\u00fcrlich auch das Nutzungsverhalten der Bewohner. Dazu z\u00e4hlen zudem die richtige Auswahl und der korrekte Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln. Ausreichende Luftwechsel sind bei den aus energetischen Gr\u00fcnden immer dichter gebauten Geb\u00e4uden zu beachten.<\/p>\r\n<h3>Welche weiteren Vorteile bringen vollfl\u00e4chig geklebte Bodenbel\u00e4ge in Sachen Nachhaltigkeit mit sich?<\/h3>\r\n<p>Vollfl\u00e4chig geklebte Bodenbel\u00e4ge erf\u00fcllen mit ihren Eigenschaften in vielerlei Hinsicht die W\u00fcnsche des Endverbrauchers wie die Minderung des Tritt- und Raumschalls, eine schnelle Erw\u00e4rmung durch die Fu\u00dfbodenheizung, eine optische Ebenheit, die eine hohe Wertigkeit vermittelt, sowie unter anderem die lange Gebrauchsdauer. Dies betrifft letztendlich alle drei Nachhaltigkeitsaspekte.<\/p>\r\n<p>Download als pdf: <a href=\"http:\/\/ibk-fussboden.de\/wp-content\/uploads\/IBK-Dialog-4-Nachhaltigkeit.pdf\">IBK Dialog 4 Nachhaltigkeit<\/a><\/p><\/div>\n        \n        \n        \n        \n    <\/div>\n\n\n    <h3 class=\"uk-accordion-title\">IBK-Dialog Nr. 3: \u201eHightech im Fu\u00dfboden \u2013 Klebstoffe zur Bodenverlegung\u201c<\/h3>\n\n    <div class=\"uk-accordion-content\">\n\n        \n        \n        \n                <div class=\"uk-margin\"><h3>\u201eHightech im Fu\u00dfboden \u2013 Klebstoffe zur Bodenverlegung.\u201c<\/h3>\r\n<h3>Keine Frage: lose liegende B\u00f6den bergen Probleme. Klebungen schaffen Abhilfe. Aber wo gibt es Hinweise zu Klebstoffen?<\/h3>\r\n<p>Wer BeuIen im Teppichboden vermeiden, die Effizienz seiner Fu\u00dfbodenheizung steigern und zus\u00e4tzlich den Raumschall verringern will, kommt um die fachgerechte Klebung des jeweiligen Bodenbelages nicht herum. Wichtige grunds\u00e4tzliche Parameter daf\u00fcr gibt die Norm f\u00fcr Bodenbelagsarbeiten DIN 18365 vor. Demnach m\u00fcssen Klebstoffe \u201eso beschaffen sein, dass durch sie eine feste und dauerhafte Verbindung erreicht wird. Sie d\u00fcrfen Bodenbelag, Unterlagen und Untergrund nicht nachteilig beeinflussen und nach der Verarbeitung keine Bel\u00e4stigung durch Geruch hervorrufen\u201c. Hinweise, welches Produkt sich f\u00fcr welche Aufgabe eignet, finden sich in den zugeh\u00f6rigen technischen Datenbl\u00e4ttern der Klebstoffhersteller \u2013 neben den Verlegeanleitungen der Bodenbelagshersteller eine der wichtigsten Informationsquellen f\u00fcr den Bodenprofi.<\/p>\r\n<h3>Welche Klebstofftypen gibt es f\u00fcr welchen Einsatzbereich?<\/h3>\r\n<p>Fu\u00dfbodenklebstoffe lassen sich anhand ihrer Rohstoffbasis unterscheiden. Doch eines vorweg: Unabh\u00e4ngig vom Typ oder der Basis des Klebstoffs ist die Anforderung einer sorgf\u00e4ltigen Untergrundvorbereitung. Alle Klebstoffe k\u00f6nnen nur auf sauberen, festen Unterb\u00f6den die gew\u00fcnschte Leistung bringen.<\/p>\r\n<p>Dispersionsklebstoffe:<\/p>\r\n<p>F\u00fcr Bodenbel\u00e4ge wie Teppichb\u00f6den oder Bel\u00e4ge aus PVC\/CV, Linoleum und Kautschuk werden vor allem Dispersionsklebstoffe verwendet \u2013 richtige Hightech-Materialien. Es geh\u00f6rt sehr viel Know-how dazu, extrem feine Kunststoffpartikel in Wasser so zu verteilen, dass am Ende die ben\u00f6tigten Eigenschaften des Produktes vorhanden sind. Die Klebkraft entsteht durch Wasserverdunstung, bis nur noch der Kunststoff und sonstige festen Bestandteile (z. B. Kreide) der Rezeptur \u00fcbrigbleiben.<\/p>\r\n<p>Aufgrund der verschiedene Bodenbelagsmaterialien und unterschiedlichen Belagsr\u00fcckseiten werden Klebstoffe angepasst entwickelt und auf solche Details abgestimmt. Au\u00dferdem sind sie sehr verarbeitungsfreundlich. Der Auftrag erfolgt mit einem Zahnspachtel einseitig auf den Unterboden, wodurch sie auch unter dem Namen \u201eEinseitklebstoffe\u201c bekannt sind. Korrekturen des bereits eingelegten Bodenbelages sind dabei meist recht lange m\u00f6glich, bis der Klebstoff mit der Abbindung beginnt. Der Untergrund muss eine Saugf\u00e4higkeit aufweisen, um das im Klebstoff enthaltene Restwasser aufzunehmen. Untergr\u00fcnde, die nicht saugf\u00e4hig sind, erfordern spezielle Haftbettklebstoffe.<\/p>\r\n<p>Reaktionsharzklebstoffe:<\/p>\r\n<p>Wie der Name andeutet, erh\u00e4rtet dieser Typ aufgrund einer chemischen Umsetzung. Seine Basis sind reaktive Ausgangsstoffe, so genannte Reaktionsharze. Einkomponentige Versionen reagieren nach dem Auftrag mit Feuchtigkeit (= 2. Komponente) aus Luft und Untergrund. Die 2K-Varianten bringen die zweite Komponente in Form eines \u201eH\u00e4rters\u201c gleich mit. Sie sind vor der Verwendung miteinander zu mischen. Nach der vollst\u00e4ndigen Erh\u00e4rtung wird aus den past\u00f6sen bzw. fl\u00fcssigen Materialien ein hartplastischer Kunststoff. Im ausgeh\u00e4rteten Zustand sind solche Kleber gegen\u00fcber vielen \u00e4u\u00dferen Einfl\u00fcssen sehr best\u00e4ndig. Ihren Einsatz finden sie h\u00e4ufig in besonderen Anwendungen, wo hohe Festigkeiten und\/oder Temperatur-\/Wasserbest\u00e4ndigkeit gefordert sind. Beispielsweise in sonnendurchfluteten Winterg\u00e4rten oder im Nassbereich.<\/p>\r\n<p>2-K-Dispersionskleber:<\/p>\r\n<p>Diese Gruppe ist eine v\u00f6llig andere Art von Reaktionsklebern. Gemeint sind Produkte, die durch Vermischung von Dispersion mit Zement zu einem festen Klebstoff reagieren. Im Prinzip wird daf\u00fcr die normale Zementabbindung bei der Zufuhr von Wasser genutzt. Das Wasser liefert in diesem Fall die Dispersionskomponente. Als Ergebnis entstehen sehr harte Klebstoffe, die meist zur Klebung von Linoleum zum Einsatz kommen.<\/p>\r\n<p>Trockenkleber:<\/p>\r\n<p>Zur Klebung vieler Bodenbel\u00e4ge eigenen sich auch besondere, breite Klebeb\u00e4nder. Wegen der nicht erforderlichen Verdunstung von Wasser werden solche Produkte als \u201eTrockenkleber\u201c bezeichnet. Die Klebeb\u00e4nder werden zun\u00e4chst vollfl\u00e4chig auf den vorbereiteten Untergrund aufgeklebt. Nach dem Entfernen des Abdeckpapiers erfolgt die Belagsklebung. Meist ist eine sp\u00e4tere Wiederaufnahme des Bodenbelages m\u00f6glich.<\/p>\r\n<h3>Welcher Klebstoff ist f\u00fcr mein Vorhaben der richtige?<\/h3>\r\n<p>Die konkrete Antwort kann am besten der bodenlegende Handwerker vor Ort geben. Denn es gilt einige Randbedingungen zu ber\u00fccksichtigen, wie Belagsart, Untergrundart und -aufbau, Raumklima, Belastung und einiges mehr. Je besser alle St\u00f6rfaktoren erkannt werden, umso langlebiger ist der neue Fu\u00dfboden. Die entsprechenden Handwerksbetriebe verf\u00fcgen \u00fcber das notwendige Fachwissen oder stimmen sich in Zweifelsf\u00e4llen mit den technischen Beratern der Hersteller ab. Wichtig: solche Einsch\u00e4tzungen sind selbst bei Lose- oder Klickverlegungen erforderlich. \u201eEinfach drauf\u201c f\u00fchrt fast immer zu M\u00e4ngeln oder Sch\u00e4den!<\/p>\r\n<h3>Wie sind die verschiedenen Klebstofftypen hinsichtlich des Umwelt- und Verbraucherschutz einzustufen?<\/h3>\r\n<p>S\u00e4mtliche Hersteller legen gr\u00f6\u00dften Wert auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Beides sind wichtige Faktoren der Kundenbeziehung und Akzeptanz der Produktpaletten. Kein Wunder, dass gerade in dieser Sparte die strengsten Emissionsregeln des Baugewerbes etabliert sind. Die Welt der Bodenklebstoffe besteht daher heute nur noch aus sehr emissionsarmen Produkten. Alle Belagskleber entsprechend den strengen Vorgaben des Umweltsiegels \u201eBlauer Engel\u201c (RAL UZ 113) oder des EMICODEs.<\/p>\r\n<p>Download als pdf: <a href=\"http:\/\/ibk-fussboden.de\/wp-content\/uploads\/IBK-Dialog-3-Klebstoffe.pdf\">IBK Dialog 3 Klebstoffe<\/a><\/p><\/div>\n        \n        \n        \n        \n    <\/div>\n\n\n    <h3 class=\"uk-accordion-title\">IBK Dialog Nr. 2: &#8222;Besser ist das: Bodenbel\u00e4ge kleben oder fixieren \u2013 aber wo ist der Unterschied&#8220;<\/h3>\n\n    <div class=\"uk-accordion-content\">\n\n        \n        \n        \n                <div class=\"uk-margin\"><h3>\u201eBesser ist das: Bodenbel\u00e4ge kleben oder fixieren \u2013 aber wo ist der Unterschied?\u201c<\/h3>\r\n<h3>Welche Vorteile haben geklebte oder fixierte Bodenbel\u00e4ge gegen\u00fcber lose liegenden?<\/h3>\r\n<p>Fu\u00dfbodenbel\u00e4ge machen das Wohnen und Arbeiten in Geb\u00e4uden angenehm, werten R\u00e4ume optisch auf und erf\u00fcllen vielf\u00e4ltige technische Eigenschaften sowie \u00e4sthetische W\u00fcnsche. Der Gebrauchswert und vor allem die Gebrauchsdauer eines Fu\u00dfbodenbelages sind jedoch ma\u00dfgeblich durch die Art der Verlegetechnik bestimmt. Luftschichten unter dem Belag oder gro\u00dfe M\u00f6glichkeiten seiner L\u00e4ngen- und Breitenausdehnung f\u00fchren zu unerw\u00fcnschten Nebeneffekten. Dazu z\u00e4hlt die ung\u00fcnstige Abschirmung einer Fu\u00dfbodenheizung ebenso wie Formver\u00e4nderungen in der Fl\u00e4che. Eine feste Verankerung auf den Untergrund steigert dagegen die Langlebigkeit und den Komfort des Bodenbelags wesentlich.<\/p>\r\n<p>Fest hei\u00dft dabei aber nicht zwingend \u201eunl\u00f6sbar\u201c. Hier kann auf verschiedenste technische L\u00f6sungen zur\u00fcckgegriffen werden.<\/p>\r\n<h3>Was ist der Unterschied zwischen \u201eKleben\u201c und \u201eFixieren\u201c?<\/h3>\r\n<p>Mit dem Begriff \u201eKleben\u201c ist in der Fu\u00dfbodentechnik der dauerhafte und feste Verbund eines Bodenbelages auf dem jeweiligen Untergrund gemeint. Bestimmte Bodenbel\u00e4ge, wie z. B. Linoleum erfordern sogar in jedem Fall eine solche Klebung. In der Regel kommen Klebungen immer dort zum Einsatz, wo h\u00f6here Belastungen auftreten. Bereiche, in denen Krankenbetten, Hubwagen oder Gabelstapler fahren, geh\u00f6ren ebenfalls in diese Kategorie. Aber auch der starke W\u00e4rmeeinfluss intensiver Sonneneinstrahlung erfordert die hochfeste Verbindung zwischen Belag und Untergrund. Es liegt in der Natur der stabilen Klebungen, dass sie sich nur mit dem Einsatz von entsprechenden Werkzeugen wieder trennen lassen. Dies geht mit einer notwendigen Aufbereitung des Unterbodens f\u00fcr die Neuverlegung einher. Eine Sache f\u00fcr den Profi also, der \u00fcber entsprechendes Know-how und die ben\u00f6tigten Maschinen verf\u00fcgt.<\/p>\r\n<p>\u201eFixierungen\u201c sind dagegen Belagsbefestigungen, die sich vergleichsweise leicht wieder trennen lassen. Im Wesentlichen gibt es daf\u00fcr drei Systeme: Dispersionsfixierungen, Trockenklebstoffe und spezielle Unterlagen. Um es gleich vorweg zu nehmen: den Bodenbelag so einzubauen, dass er sp\u00e4ter an einem anderen Ort erneut zu nutzen ist, l\u00e4sst sich in der Regel nicht realisieren. Die Erfahrung zeigt, dass Verschlei\u00df und Verschmutzung solche Wege ausschlie\u00dfen.<\/p>\r\n<h3>Worauf ist bei Klebungen besonders zu achten?<\/h3>\r\n<p>Je nach Aufgabenstellung kommen unterschiedliche Produkte zur Anwendung. In den \u00fcberwiegenden F\u00e4llen werden sehr emissionsarme Dispersionsklebstoffe eingesetzt. \u00dcbrigens: die Zeiten leicht brennbarer, l\u00f6semittelhaltiger Klebstoffe sind schon seit Jahrzehnten vorbei und deren Einsatz gesetzlich verboten. Daneben gibt es Klebstoffe mit zwei Komponenten, die zun\u00e4chst gemischt und danach verarbeitet werden. Sie eignen sich f\u00fcr viele Spezialf\u00e4lle und insbesondere bei extremen Belastungen.<\/p>\r\n<p>Wie immer ist die fachgerechte Untergrundvorbereitung von entscheidender Bedeutung. Der Unterboden muss den Anforderungen der zu erwartenden Belastung entsprechen. Aufgrund des Wasseranteils muss f\u00fcr Dispersionsklebstoffe ein gut saugf\u00e4higer Untergrund vorliegen. Klebstoffhersteller geben die Eignung des Produktes f\u00fcr den jeweiligen Belag als auch Klebstoffmenge, Umgebungsbedingungen (Temperatur und Luftfeuchtigkeit), Abl\u00fcftezeit und Angaben zur Endfestigkeit vor. Belagshersteller wiederum beschreiben in der Verlegeanleitung die korrekte Be- und Verarbeitung des Bodenbelages.<\/p>\r\n<h3>Was sind wichtige Faktoren bei Fixierungen?<\/h3>\r\n<p>Ob sich ein Belag zur Fixierung eignet, ist beim Hersteller zu erfragen, wobei geringe Eigenspannung und hohe Dimensionsstabilit\u00e4t entscheidend sind. Nur spezielle, daf\u00fcr ausgelobte Fixiersysteme lassen sich sp\u00e4ter r\u00fcckstandsfrei vom Untergrund beseitigen. Dies ist wesentlich von der Kombination Untergrund\/Belag abh\u00e4ngig und sollte unbedingt speziell in Mietwohnungen mit dem Vermieter gekl\u00e4rt werden.<br \/>\r\n Dispersionsfixierungen entsprechen in der Verarbeitung weitestgehend den Klebstoffen. Im Unterschied zum Klebstoff weisen sie eine deutlich geringere Eigenfestigkeit auf, sind gut wasserl\u00f6slich und lassen sich daher mittels Intensivreinigung entfernen.<br \/>\r\n Die Alternative hierzu sind Trockenklebstoffe, besser bekannt als Klebeb\u00e4nder. Es stehen breite Klebeb\u00e4nder zur Verf\u00fcgung, die genauso vollfl\u00e4chig wie Dispersionsfixierungen einzusetzen sind. Die Verwendung schmaler Klebeb\u00e4nder nur im Randbereich f\u00fchrt aufgrund von Belagsl\u00e4ngungen fast immer zur Beulenbildung.<br \/>\r\n Darf der vorhandene Untergrund in keiner Weise kontaminiert werden (z. B. Natursteinfl\u00e4chen) bieten sich spezielle, \u00e4u\u00dferst dimensionsstabile Unterlagen an, die selbst keine Klebstoffschicht tragen. Sie werden lose ausgelegt und der Oberbelag darauf geklebt.<br \/>\r\n Ob eine Klebung erforderlich oder Fixierungen m\u00f6glich sind, sollte aber immer vom Bodenprofi beurteilt werden.<\/p>\r\n<p>Download als pdf: <a href=\"http:\/\/ibk-fussboden.de\/wp-content\/uploads\/IBK-Dialog-2-Klebstoffe-und-Fixierungen.pdf\">IBK Dialog 2 Klebstoffe und Fixierungen<\/a><\/p><\/div>\n        \n        \n        \n        \n    <\/div>\n\n\n    <h3 class=\"uk-accordion-title\">IBK Dialog Nr. 1: \u201eBodenbel\u00e4ge verlegen: Untergrundvorbereitung \u2013 immer der erste Schritt\u201c<\/h3>\n\n    <div class=\"uk-accordion-content\">\n\n        \n        \n        \n                <div class=\"uk-margin\"><h3>\u201eBodenbel\u00e4ge verlegen: Untergrundvorbereitung \u2013 immer der erste Schritt\u201c<\/h3>\r\n<h3>Was ist beim Einbau von Bodenbel\u00e4gen besonders zu beachten?<\/h3>\r\n<p>Das Verlegen von Bodenbel\u00e4gen setzt immer die richtige Untergrundvorbereitung voraus. Sie spielt die entscheidende Rolle, unabh\u00e4ngig davon, welcher Belag zum Einsatz kommt. Daf\u00fcr ist zu bewerten, welcher Untergrund vorhanden ist und wie dieser behandelt werden muss, um darauf Bodenbel\u00e4ge einzubauen. Immerhin sind Fu\u00dfb\u00f6den die am h\u00f6chsten belasteten Innenraumfl\u00e4chen. Zudem ist vor allem bei neuen Estrichen deren Feuchtigkeitsgehalt unbedingt zu pr\u00fcfen, sonst sind zwangsl\u00e4ufig Beulen und Blasen die Folge. Wer M\u00e4ngel und Sch\u00e4den vermeiden will, ist daher gut beraten, fachlich versierten Beistand hinzuzuziehen.<\/p>\r\n<h3>Warum ist eine Beratung durch den Fachhandwerker wichtig?<\/h3>\r\n<p>Nicht jeder Untergrund und nicht jede Anforderung passt zu jedem Oberbelag. In der Regel muss eine Vielzahl von Randbedingungen beachtet werden, um ein einwandfreies Ergebnis zu erhalten. Beispielsweise erfordern bodentiefe Fenster auf der S\u00fcdseite eines Hauses aufgrund der intensiven Sonneneinstrahlung und des W\u00e4rmeeinflusses besondere Ma\u00dfnahmen beim Verlegen von Bodenbel\u00e4gen. In diesem Fall w\u00e4ren au\u00dferdem alle lose liegenden Bodenbel\u00e4ge von vornherein au\u00dfen vor. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr B\u00f6den mit Fu\u00dfbodenheizungen. Es gibt eine Vielzahl entscheidender Faktoren, die ein breites Fachwissen erfordern. Demzufolge sollte der Kontakt zum Profi immer die erste Wahl sein.<\/p>\r\n<h3>Wieso sollte ein Profi die Bodenbelagsarbeiten durchf\u00fchren?<\/h3>\r\n<p>Nach der ersten Beurteilung des Untergrundes stehen in den meisten F\u00e4llen Ma\u00dfnahmen an, die nichts f\u00fcr den Heimwerker sind. Altuntergr\u00fcnde erfordern erfahrungsgem\u00e4\u00df den Einsatz von Werkzeugen wie Schleifmaschinen, die einerseits einem Laien nicht zu Verf\u00fcgung stehen, andererseits von diesem nicht bedient werden k\u00f6nnen. Und auch Strategien zur Schmutzvermeidung geh\u00f6ren zum Fachwissen der Profis. Zu den Werkzeugen z\u00e4hlen auch Messger\u00e4te, mit denen der Feuchtigkeitsgehalt neuer und alter Untergr\u00fcnde genau ermittelt werden kann. Neben der korrekten Messdurchf\u00fchrung m\u00fcssen zudem Kenntnisse \u00fcber die Einsch\u00e4tzung der Ergebnisse vorhanden sein.<\/p>\r\n<p>Auch die Entscheidung, ob bei Altuntergr\u00fcnden Reste vorangegangener Verlegungen verbleiben k\u00f6nnen oder nicht, sollte ausschlie\u00dflich ein erfahrener Bodenprofi treffen. Nicht selten werden in dieser Hinsicht m\u00f6gliche Wechselwirkungen zwischen \u201ealten\u201c und \u201eneuen\u201c Materialien von Heimwerkern massiv untersch\u00e4tzt.<\/p>\r\n<p>Der Parkett- oder Bodenleger kennt auch die einschl\u00e4gigen Regelwerke, so unter anderem die Ausf\u00fchrungsnormen f\u00fcr Parkett- und Bodenbelagsarbeiten (DIN 18356 bzw. 18365), in denen die weiteren notwendigen Vorbereitungen und Ma\u00dfnahmen beschrieben sind.<\/p>\r\n<h3>Weshalb ist eine fachgerechte Untergrundvorbereitung von Bedeutung?<\/h3>\r\n<p>Egal, welcher Belag zum Einsatz kommt, der Untergrund muss in jedem Fall glatt und m\u00f6glichst eben sein. Bodenbel\u00e4ge aus PVC oder Vinyl beispielsweise haben die Eigenschaft, sich im Laufe der Zeit exakt an den Untergrund anzuschmiegen. Selbst kleinste Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten zeichnen sich dadurch an der Oberfl\u00e4che ab und werden deutlich sichtbar. Davon sind selbst dickere, \u201elose liegende\u201c Bel\u00e4ge betroffen. Daher lassen sich auch mit solchen Belagsvarianten Untergr\u00fcnde mit Hoch-\/Tief-Strukturen keinesfalls kaschieren.<\/p>\r\n<p>Nachweislich ist die Klebung von Bodenbel\u00e4gen der Garant f\u00fcr besonders langlebige, hoch belastbare und funktionst\u00fcchtige Fu\u00dfb\u00f6den. Daf\u00fcr ist die Untergrundvorbereitung eine wichtige Voraussetzung. Denn neben den beschriebenen Aspekten wie Gl\u00e4tte und Ebenheit wird dabei gleichzeitig eine Fl\u00e4che erstellt, die eine optimale Haftung des jeweiligen Klebstoffs gew\u00e4hrleistet. Der ordnungsgem\u00e4\u00dfe Haftverbund sichert die dauerhafte Belastbarkeit des gesamten Bodenaufbaus.<\/p>\r\n<p>Download als pdf:\u00a0 <a href=\"http:\/\/ibk-fussboden.de\/wp-content\/uploads\/IBK-Dialog-1-Untergrundvorbereitung.pdf\">IBK Dialog 1 Untergrundvorbereitung<\/a><\/p><\/div>\n        \n        \n        \n        \n    <\/div>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier beantwortet die IBK (Initiative Bodenbel\u00e4ge kleben) Fragen des bodenverlegenden Handwerks, die sich rund um vollfl\u00e4chig geklebte Bodenbel\u00e4ge drehen. 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