Initiative Bodenbeläge kleben

Neuer Rekord aufgestellt

IBK mit bestem Presseergebnis ihrer Geschichte

Bereits vor dem letzten Quartal 2019 hatte sich für die Initiative Bodenbeläge Kleben (IBK) ein neues Rekordjahr abgezeichnet. Zum Jahresende stand im 4. Jahr ihres Bestehens ihr mit Abstand bestes Presseergebnis zu Buche, nachdem schon 2018 einen neuen Rekord markiert hatte. So steigerte die Initiative die Zahl ihrer Veröffentlichungen um 52 Prozent auf insgesamt 623 Publikationen in Zeitungen, Bauherren-Titeln, der Fachpresse sowie in Online-Medien. Die Berichterstattung nahm über 180 Seiten ein. „Eine beachtliche Entwicklung, die unsere Erwartungen deutlich übertroffen hat. Der positive Verlauf freut uns natürlich umso mehr und zeigt, welche Bedeutung diese Initiative inzwischen besitzt“, sagt Uwe Elvert, Sprecher der IBK.

Keine kalten Füße kriegen

Fußbodenheizungen ideal für geklebte Bodenbeläge

Auch wenn es draußen schneit, regnet oder kalt ist, mit einer Fußbodenheizung herrscht das ganze Jahr über Barfuß-Saison. Vor allem Frauen ist bei einem Hauskauf eine Fußbodenheizung wichtig, bei Männern landet sie nach Carport und Smart Home auf Platz 3. Für maximalen Wohnkomfort führt an einer Fußbodenheizung also eigentlich kein Weg vorbei. Dazu sollte der ausgewählte Bodenbelag auf jeden Fall vollflächig fest geklebt sein.

IBK-Dialog Nr. 8: „Vinyl-Designböden im häuslichen Bad „

Aufgrund ihrer schier endlos scheinenden Zahl an Gestaltungsformen werden Vinyl-Design-Bodenbeläge (LVT) immer beliebter. Es war also nur eine reine Zeitfrage, bis sie auch den Weg in häusliche Nasszellen gefunden haben. Aber Badbereiche sind aus bautechnischer Sicht eine Besonderheit mit speziellen Regeln. Was es hierbei alles zu beachten gilt, behandelt der aktuelle IBK-Dialog der Initiative Bodenbeläge Kleben.

Was ist der wichtigste Faktor im Badbereich?

An oberster Stelle steht in Bädern der Begriff „Abdichtung“. Die Norm DIN 18534 „Abdichtung von Innenräumen“ (Teil 1-6) regelt die erforderlichen Abdichtungsmaßnahmen von Wand- und Bodenflächen bis zu einer maximalen Wasseranstauhöhe von 10 cm. Die Norm teilt die Intensität der Wassereinwirkung in vier Klassen ein:

Klasse

Wassereinwirkung

W0-I

gering

Flächen mit nicht häufiger Einwirkung aus Spritzwasser

W1-I

mäßig

Flächen mit häufiger Einwirkung aus Spritzwasser oder nicht häufiger Einwirkung aus Brauchwasser, ohne Intensivierung durch anstauendes Wasser

W2-I

hoch

Flächen mit häufiger Einwirkung aus Spritzwasser und/oder Brauchwasser, vor allem auf dem Boden zeitweise durch anstauendes Wasser intensiviert

W3-I

sehr
hoch

Flächen mit sehr häufiger oder langanhaltender Einwirkung aus Spritz- und/oder Brauchwasser und/oder Wasser aus intensiven Reinigungsverfahren, durch anstauendes Wasser intensiviert


Außerdem werden drei Rissklassen und drei Fugentypen definiert, aus denen sich die richtige Abdichtungsbauart ableiten lässt. Zwar hat die Norm ihren Schwerpunkt bei Fliesen- und Plattenbelägen, sie eignet sich aber auch für andere Bodenbeläge wie LVT.

Optimal sind Aufbausysteme mit einer entsprechenden Zulassung wie CE oder U-Zeichen. Sollen nicht zertifizierte Einbauten erfolgen, muss dies zwischen Auftraggeber und Handwerker gesondert vereinbart werden.

Welche Bereiche sind betroffen?

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die den jeweiligen Wassereinwirkungsklassen zugeordneten Räume.

Klasse

Beispiele

W0-I
gering

·      Bereiche von Wandflächen über Waschbecken in Bädern und Spülbecken in häuslichen Küchen.

·      Bereiche von Bodenflächen im häuslichen Bereich ohne Ablauf (z. B. in Küchen, Hauswirtschaftsräumen, Gäste-WCs).

W1-I
mäßig

·      Wandflächen über Badewannen und in Duschen in Bädern.

·      Bodenflächen im häuslichen Bereich mit Ablauf.

·      Bodenflächen in Bädern ohne/mit Ablauf ohne hohe Wassereinwirkung aus dem Duschbereich.

W2-I
hoch

·      Wandflächen von Duschen in Sport-/Gewerbestätten.

·      Bodenflächen mit Abläufen und/oder Rinnen.

·      Bodenflächen in Räumen mit boden-gleichen Duschen.

·      Wand- und Bodenflächen von Sport-/Gewerbestätten.

W3-I
sehr
hoch

·      Flächen im Bereich von Umgängen von Schwimmbecken.

·      Flächen von Duschen und Duschanlagen in Sport-/Gewerbestätten.

·      Flächen in Gewerbestätten (gewerbliche Küchen, Wäschereien, Brauereien usw.).

 

Welche Unterschiede im Bodenaufbau gibt es?

In jedem Fall ist eine Abdichtungsebene in wannenförmiger Ausführung einzubauen. Sie soll vermeiden, dass Wasser in den Untergrund/Baukörper gelangt und dort zu Schäden führt. Oberhalb der Abdichtungsebene gibt es zwei Varianten:

  • Alle weiteren Verlegewerkstoffe – inklusive Bodenbelag – sind wasserfest, wie es die DIN 18534 vorschreibt. Das System sollte die entsprechende Zulassung und ein Prüfzertifikat besitzen.
  • Der Oberbelag ist wasserfest, die anderen Materialien nicht. Diese Variante ist nicht in der Norm aufgeführt. Es gibt hierfür aufgrund fehlender Prüfvorschriften kein Systemzertifikat, sondern ausschließlich die Funktionszusicherung des jeweiligen Herstellers. Deswegen ist hier eine gesonderte vertragliche Vereinbarung erforderlich.

Wie lässt sich die richtige Vorgehensweise beim Einbau eines Bad-Fußbodens sicherstellen?

Empfehlenswert ist die Beauftragung eines Fachbetriebes für Fußbodenarbeiten. Meist in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Partner aus der Industrie werden die geeigneten Bodensysteme abgestimmt. Sowohl der Einbau der wannenförmigen Abdichtungsebene sowie die Glättung von Überlappungszonen der Dichtbahnen erfordern handwerkliches Knowhow. Auch der Zuschnitt und die Klebung des LVT-Belages sollte dem Fachmann überlassen werden, da gerade in Badbereichen viele Anschlüsse an andere Bauteile notwendig sind, die Erfahrung im Belagszuschnitt erfordern. Keinesfalls darf dabei die Abdichtungsebene durchtrennt werden.

Dabei versteht sich die Verwendung ausschließlich umweltfreundlicher, sehr emissionsarmer Verlegewerkstoffe von selbst. Diese sind erkennbar an Prüfsiegeln wie dem EMICODE oder „Blauen Engel“ auf dem Produkt.

Download als pdf: IBK Dialog 8 LVT im Bad

Wasserdichte Design-Böden

Vinylboden sogar in Bad und Dusche

Um zu wissen, wie alt ein Haus oder eine Wohnung ist, genügt oftmals bereits ein Blick ins Bad. Die Wahl der Fliesen und Kachelmuster geben dann Hinweise auf Ursprünge in den Achtzigern oder Neunzigern. Weil Keramik-Fliesen von Natur aus wasserabweisend sind, besaßen sie viele Jahrzehnte die Hoheit im Nassbereich. Aber es eignen sich auch Vinyl-Designbeläge ideal für die individuelle Gestaltung des Badezimmers. Vollflächig auf den Untergrund geklebt halten sie zuverlässig dicht.

Spielwiese für Kreative

Teppichfliesen maximal belastbar

Teppichfliesen als Fußboden bieten im Wohnbereich die Vorteile textiler Bodenbeläge, erlauben den Bewohnern zugleich aber mehr Kreativität. Mit ihren vielen Farben, Mustern und Dekoren lässt sich in Sachen Raumgestaltung munter austoben. Für maximale Belastbarkeit sollten die Teppichfliesen fixiert werden – so behalten sie über Jahre ihre Form, sind strapazierfähiger und rufen auch ihre weiteren qualitativen Vorteile langfristig ab.

Auf gute Nachbarschaft

Weniger Tritt- und Raumschall mit geklebten Bodenbelägen

Jeder kennt ihn, den lästigen Lärm aus der Wohnung über oder neben der eigenen. Er kann von tobenden Kindern stammen oder von Schuhen mit Absätzen. Gerade schwimmend eingebaute Laminatböden sind für eine solche Geräuschkulisse anfällig. Wer es sich mit seinen Nachbarn nicht verscherzen möchte, achtet beim Verlegen des neuen Bodenbelags am besten auch auf möglichen Tritt- und Gehschall. In der Regel ist die feste Verbindung des neuen Belages mit dem Untergrund die beste Lösung für einen gewissen Schallschutz. Das reduziert den Trittschall und macht den Bodenbelag robuster sowie zugleich auch langlebiger.

Kreative Bad-Gestaltung

Vinylbeläge erobern den Nassbereich

Vinyl-Designböden werden immer beliebter – und erobern dabei zugleich verstärkt auch das Bad und den Nassbereich. Ähnlich wie keramische Fliesen sind Vinylbeläge sehr pflegeleicht und robust, strahlen jedoch mehr Wärme aus. Mit ihrer Vielfalt an Farben und Designs bieten sie jede Menge kreativen Spielraum und können sogar das Aussehen von Natursteinen, Parkett oder Beton nachahmen. Wichtig ist aber, die Beläge vollflächig fest auf den Untergrund zu kleben. Eine funktionsfähige Abdichtung ist ebenso nötig, um Wasserschäden zu vermeiden.

Haftet gut und ist schnell wieder entfernt

Teppich + Co. auch in Mietwohnungen klebend verlegen

Im aktuellen Immobilienmarkt kann jeder froh sein, der überhaupt eine bezahlbare Wohnung findet. Selbst wenn Teppich oder Laminat des Vormieters wenig dem eigenen Geschmack entsprechen. Prinzipiell können Mieter den Bodenbelag in ihrer Wohnung austauschen – aber bei ihrem Auszug muss der Boden wieder in seinen Originalzustand versetzt werden. Das kann bei vollflächig fest geklebten Belägen, die für maximale Belastbarkeit sorgen, etwas aufwändiger sein. Abhilfe versprechen da Klebebänder, Fixierungen und Unterlagen, die eine solide Haftung für Teppich und Co. bieten, aber später wieder entfernt werden können.

Echte Experten erkennen

Was gute Handwerker auszeichnet

Kleinere Arbeiten am und im Zuhause führen viele gerne selbst durch, das spart Zeit und vor allem Geld. Bei größeren Dingen hilft es jedoch nichts: Ein Profi muss ans Werk. Zum Beispiel wenn der gewünschte Bodenbelag für eine lange Lebensdauer und robuste Strapazierfähigkeit vollflächig fest auf den Untergrund geklebt wird. Der Fachmann soll professionell, zügig und hochwertig sein – all dies zu einem fairen Preis. Doch was zeichnet einen guten Handwerker eigentlich aus und wie erkennt man einen solchen zuverlässig?

Fußböden können auch leise

Geklebte Bodenbeläge reduzieren Tritt- und Raumschall

Selbst wenn das neue Laminat oder der schicke Vinylboden ein Genuss fürs Auge sind, werden Bodenbeläge schnell zum Ärger für das Ohr, falls sie beim Gehen klacken, knacken oder knirschen. Jede noch so kleine Bewegung wird akustisch wahrgenommen – teils nicht nur von den Bewohnern selbst, sondern auch von deren Nachbarn. Die Lösung: Den ausgewählten Bodenbelag vollflächig fest auf den Untergrund kleben. Das reduziert sowohl den Raum- wie auch den Trittschall, bietet aber noch viele weitere Vorzüge über Jahre hinweg.

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