Initiative Bodenbeläge kleben

Haftet gut und ist schnell wieder entfernt

Teppich + Co. auch in Mietwohnungen klebend verlegen

Im aktuellen Immobilienmarkt kann jeder froh sein, der überhaupt eine bezahlbare Wohnung findet. Selbst wenn Teppich oder Laminat des Vormieters wenig dem eigenen Geschmack entsprechen. Prinzipiell können Mieter den Bodenbelag in ihrer Wohnung austauschen – aber bei ihrem Auszug muss der Boden wieder in seinen Originalzustand versetzt werden. Das kann bei vollflächig fest geklebten Belägen, die für maximale Belastbarkeit sorgen, etwas aufwändiger sein. Abhilfe versprechen da Klebebänder, Fixierungen und Unterlagen, die eine solide Haftung für Teppich und Co. bieten, aber später wieder entfernt werden können.

Echte Experten erkennen

Was gute Handwerker auszeichnet

Kleinere Arbeiten am und im Zuhause führen viele gerne selbst durch, das spart Zeit und vor allem Geld. Bei größeren Dingen hilft es jedoch nichts: Ein Profi muss ans Werk. Zum Beispiel wenn der gewünschte Bodenbelag für eine lange Lebensdauer und robuste Strapazierfähigkeit vollflächig fest auf den Untergrund geklebt wird. Der Fachmann soll professionell, zügig und hochwertig sein – all dies zu einem fairen Preis. Doch was zeichnet einen guten Handwerker eigentlich aus und wie erkennt man einen solchen zuverlässig?

Fußböden können auch leise

Geklebte Bodenbeläge reduzieren Tritt- und Raumschall

Selbst wenn das neue Laminat oder der schicke Vinylboden ein Genuss fürs Auge sind, werden Bodenbeläge schnell zum Ärger für das Ohr, falls sie beim Gehen klacken, knacken oder knirschen. Jede noch so kleine Bewegung wird akustisch wahrgenommen – teils nicht nur von den Bewohnern selbst, sondern auch von deren Nachbarn. Die Lösung: Den ausgewählten Bodenbelag vollflächig fest auf den Untergrund kleben. Das reduziert sowohl den Raum- wie auch den Trittschall, bietet aber noch viele weitere Vorzüge über Jahre hinweg.

Mindestens haltbar bis zum Auszug

In der Mietwohnung Bodenbeläge kleben und fixieren

Endlich ist die neue Wohnung gefunden, doch der Teppich des Vormieters passt überhaupt gar nicht zum eigenen Designanspruch. Ein neuer Bodenbelag soll her – doch geht das so einfach als Mieter? Ja, denn zum Verlegen von Böden bedarf es keiner Genehmigung des Bauherrn – allerdings muss der Boden beim Auszug wieder in seinem Originalzustand übergeben werden. Wünschen Mieter also den Bodenbelag vollflächig fest zu kleben, ist dies mit dem Vermieter im Vorfeld abzustimmen. Alternativ bieten Klebebänder, Fixierungen und Unterlagen praxisgerechte Lösungen für eine solide Haftung.

Gewappnet für jedes Hobby

Geklebte Bodenbeläge halten viel mehr aus

Rückzugsorte braucht jeder, um vom Alltagsstress abschalten zu können. Ideal sind Räume, in denen man ungestört ein schönes Hobby ausüben kann. Dort lässt sich in Ruhe an der Werkbank arbeiten, die Modelleisenbahn auf Vordermann bringen oder Fitnessübungen nachgehen. Aber auch für private Feste und Feiern lässt sich der Hobbyraum problemlos als Party-Ort nutzen. Wichtig ist, welcher Bodenbelag ausgewählt und dass dieser vollflächig fest auf den Untergrund geklebt wird. So ist er zum einen sehr belastbar und strapazierfähig sowie für jedes Hobby gewappnet.

IBK-Dialog Nr. 7: „Bodenbeläge wiederaufnehmbar verlegen“

Besonders in Mietwohnungen stellt sich schnell die Frage zur Art und Weise, wie der neue Bodenbelag eingebaut werden soll. Die feste Klebung ist mit dem Vermieter abzustimmen, aber nicht immer erlaubt. Ähnliches kann für angemietete Geschäftsräume gelten, so dass die hochfeste Belagsklebung sich in vielen Fällen nicht durchführen lässt. Doch die Produktentwicklungen der Verlegewerkstoffindustrie bieten selbst für solche Anwendungen praxisgerechte Lösungen, beispielsweise praktische Klebebänder und Fixierungen.

Was ist entscheidend für derartige Haftsysteme?

Bei wiederaufnehmbaren Belagsverlegungen sind zunächst funktionale Aspekte zu betrachten. In der Regel lässt sich ein Bodenbelag zwar wiederaufnahmefähig mit entsprechenden Haftsystemen verlegen, er kann aber später nicht erneut verwendet werden. Meist macht dies aufgrund des Verschmutzungsgrades und des Zuschnitts ohnehin keinen Sinn. Zudem ist zu klären, ob der gewünschte Belag in Kombination mit einer vergleichsweise schwächeren Haftwirkung geeignet ist. Bestimmte Belagsarten wie Linoleum oder störrische Textilbeläge (z. B. Nadelvlies) bleiben wegen des recht deutlichen Dimensionsänderungsbestrebens oder hoher Wickelspannungen außen vor. Häufiger zum Einsatz kommen dagegen PVC-, CV-, Vinyl-Design- und spannungsarme Textilbeläge.

Welche Rolle kommt dem Untergrund zu?

Mit dem Untergrund verhält es sich ähnlich wie beim Belag. Seine Beschaffenheit hat Auswirkung auf die Wahl des zu verwendenden Verlegesystems. Allen gemeinsam ist die Voraussetzung eines glatten, ebenen und stabilen Untergrundes bzw. vorhandenen Bodenbelages. Nicht zuletzt sind erforderliche Maßnahmen beim Ausbau des Bodenbelages zu berücksichtigen. Kann der freigelegte Untergrund gegebenenfalls nass gereinigt werden? Wird dessen optisch einwandfreie Oberfläche erwartet?

Welche Wiederaufnahme-Systeme gibt es?

Gleich mehrere umweltfreundliche, lösemittelfreie und emissionsarme Varianten von Verlegetechnik-Produkten stehen hierfür zur Verfügung:

  • Unterlagen: Dabei handelt es sich um lose auszulegende, etwa 1 mm dünne und etwa 2 m breite Spezialunterlagen, auf denen der neue Bodenbelag fest verklebt wird. Der Trick: Belagsbahnen und -einzelelemente werden so zu einer belastbaren Verbundfläche zusammengefasst. Unterlagen erfordern immer eine glatte, stabile Bodenfläche sowie nahezu spannungsfreie Bodenbeläge. Untergründe werden nicht beeinträchtigt und lassen sich später in den Ursprungszustand zurückversetzen.
  • Klebebänder: Als Alternative zu den Unterlagen sind Trockenkleber zu sehen, die in ca. 1 m Breite erhältlich und allgemein als „Klebebänder“ bekannt sind. Sie weisen beidseitig besonders formulierte Klebstoffe auf, die eine nahezu rückstandsfreie Wiederaufnahme ermöglichen. Die Verlegung erfolgt immer vollflächig und kann sogar auf dem Bestandsbelag stattfinden. Welche Altbeläge sich nutzen lassen, ist den technischen Merkblättern der Hersteller zu entnehmen. Trockenklebungen sind die schnellste und einfachste Methode zur sicheren Arretierung von Bodenbelägen.
  • Fixierungen: Unter Fixierungen versteht der Profi ausgewählte Klebstoffe, die herstellerseitig extra deutlich schwächer klebend eingestellt und wasserlöslich sind. Die Verlegung des Bodenbelages erfolgt wie beim herkömmlichen Klebevorgang. Beim späteren Belagsausbau kann der PVC- oder Teppichboden jedoch vergleichsweise einfach abgezogen werden. Die Reste der Fixierung lassen sich durch eine maschinelle Grundreinigung beseitigen. Auf empfindlichen Natursteinböden sollten Fixierungen und auch Trockenkleber keinesfalls eingesetzt werden. Es könnten sich schwach klebrige Reste in den feinen Poren festsetzen, die nicht mehr entfernbar sind.
  • Rutschhemmungen: Vor allem im Bürobereich bestimmen häufig Teppichfliesen das dekorative Bodenbild. Nicht selten findet man diesen Belagstyp auch im heimischen Office. Teppichfliesen sind zumeist als „selbst liegend“ ausgelobt, was sich aber nur auf ihr Liegeverhalten bezieht. Das fast unvermeidliche Verschieben solcher Teppichelemente bei Belastung (zum Beispiel Stuhlrollen) müssen so genannte Antirutsch-Dispersionen verhindern. Sie werden wie Grundierungen als vollflächiger Film auf den belegreifen Untergrund aufgerollt. Nach vollständiger Trocknung der Dispersion können Teppichfliesen darauf so verlegt werden, dass sie sich jederzeit einfach aufnehmen und sogar wieder einlegen lassen. Praktisch, wenn nur ein paar Teppichfliesen durch ein verschüttetes Getränk bleibend verschmutzt wurden. Der Austausch ist ein Kinderspiel. Wichtig zu wissen: Der rutschhemmende Dispersionsfilm lässt sich normal jedoch nicht mehr ohne größeren Aufwand an maschinellem Einsatz beseitigen, der Originaluntergrund kann daher nicht unbeschadet zurückerhalten werden. Natürlich kann man auf den rutschhemmenden Film aber wieder neue Teppichfliesen legen.

Wie sicher ist eine Wiederaufnahme-Verlegung?

Eine wiederaufnahmefähige Belagsfläche ist normal belastbar, beispielsweise mit Bürostühlen. Im Gegensatz zu lose liegenden Teppichböden werden auf diese Weise Wellen und Beulenbildungen vermieden. Beim Einbau ist durchaus Fachwissen und Erfahrung gefragt. Zuschnitt von Unterlage und Belag sowie die fachlich korrekte Vorgehensweise sind daher am besten beim Fußbodenprofi aufgehoben. So ist sichergestellt, dass Wunsch und Wirklichkeit des haftenden Bodenbelags auch später noch übereinstimmen.

Download als pdf: IBK Dialog 7 Klebebänder Fixierungen

Für jeden Spaß zu haben

Bodenbelag im Hobbyraum lieber kleben

Die meisten Menschen nutzen ihren Keller als Abstell- und Lagerort für all die Dinge, die im normalen Wohnbereich eher im Weg stehen würden. Sei es die Skiausrüstung, das Fahrrad oder Krimskrams, von dem sie sich ungern trennen. Dabei kann der Keller viel mehr sein als nur das, zum Beispiel ein Rückzugsort für die Modelleisenbahn und Schreinerwerkstatt oder Raum bieten für private Feiern, Billardspiel oder verschiedene Kraft- und Fitnessübungen. Wichtig ist, je nach Nutzung den richtigen Belag zu wählen und diesen am besten vollflächig fest auf den Estrich zu kleben.

Jürgen Gehring verstorben

pik und IBK trauern um langjährigen Mitstreiter

Die Mitglieder und Vertreter der Initiativen pik (Parkett im Klebeverbund) und IBK – Initiative Bodenbeläge Kleben trauern um ihren langjährigen Kollegen und Weggefährten Jürgen Gehring, der am 14. Januar 2019 unerwartet im Alter von 63 Jahren verstorben ist. Jürgen Gehring trat in seiner Funktion als Leiter „Entwicklung Bauklebstoffe“ des Herstellers Bostik den Initiativen bei, darunter pik seit Beginn im Jahr 2000/2001 sowie der IBK seit ihrer Gründung in 2016.

Erfolg in soziale Kanäle ausweiten

IBK verbessert Presseergebnis im 3. Jahr

Aller guten Dinge sind drei – das trifft auch auf das dritte Jahr der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der IBK (Initiative Bodenbeläge kleben) zu. Dieses brachte ein neues Rekordergebnis der noch jungen Geschichte der Initiative: Im Kalenderjahr 2018 berichteten die Tages- und Wochenzeitungen, Endverwender-Magazine, Fachpresse sowie Online-Medien insgesamt 408 Mal in Deutschland über die vielen Vorteile geklebter Bodenbeläge.

Gemütlicher Blick in die Flammen

Wenn die Abende kühler werden, ist es im warmen Zuhause am behaglichsten. Wer das Lagerfeuer-Ambiente in die kalte Jahreszeit hinüberretten will, greift am besten auf einen offenen Kamin zurück. Der entwickelt einen ganz eigenen Charakter im Zimmer. Sein knisterndes Feuer erzeugt eine spezielle romantische Atmosphäre und erwärmt den Raum auf natürliche Weise. Auf einem bequemen Teppichboden lässt sich vor dem Feuer dann besonders gemütlich entspannen. Dabei gilt es aber, zuvor wichtige Dinge zu beachten.  

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