Initiative Bodenbeläge kleben

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IBK Dialog Nr. 1

Untergrundvorbereitung – immer der erste Schritt beim Verlegen von Bodenbelägen.

IBK Dialog Nr. 2

Besser ist das: Bodenbeläge kleben oder fixieren – aber wo ist der Unterschied?

IBK Dialog Nr. 3

Hightech im Fußboden – Klebstoffe zur Bodenverlegung.

IBK Dialog Nr. 4

Nachhaltigkeit vollflächig geklebter Bodenbeläge und hierfür genutzter Verlegewerkstoffe.

IBK Dialog Nr. 5

Fußbodenheizung – Technische Vorgaben für die Planung und Umsetzung

IBK Dialog Nr. 6

Bodenbeläge auf Treppen vollflächig kleben

IBK Dialog Nr. 7

Bodenbeläge wiederaufnehmbar verlegen

Wer wir sind

Die IBK (Initiative Bodenbeläge Kleben) ist ein Zusammenschluss international führender Unternehmen und Gremien der bauchemischen Industrie, Organisationen des Handwerks sowie der Fachzeitschriften FussbodenTechnik und Objekt. Die IBK informiert die Öffentlichkeit über die Vorteile der klassischen Verlegetechnik für Bodenbeläge – dem vollflächigen Kleben oder Fixieren inklusive der sorgfältigen Untergrundvorbereitung.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2016 gründete sich die IBK, um Endverbraucher über die Vorzüge des vollflächigen Klebens aufzuklären und mit der Fachbranche ins Gespräch zu kommen. Um die Bekanntheit der bewährten Verlegeart zu erhöhen, nutzt der Zusammenschluss Mittel der Pressearbeit in Richtung Print und Online.

Zu den Mitgliedern gehören aktuell BASF, Bostik, „Fußbodentechnik“, GEV – Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe e.V., Thomsit, Kiesel, Mapei, „Objekt“, Schönox, Uzin Utz, Wakol, Wulff, Zentralverband Parkett und Fußbodentechnik, Zentralverband Raum und Ausstattung sowie Murexin.

BASF
Bostik
Fussbodentechnik
GEV
Thomsit
Kiesel
Mapei
Objekt
Schönox
Uzin Utz
Wakol
Wulff
Bundesverband Parkett und Fußbodentechnik
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MUREXIN

 

Welcher Bodenbelag passt zu welchem Raum?

Je nach Raum unterscheiden sich die Anforderungen an den Bodenbelag wie schickes Aussehen, hohe Belastbarkeit, einfache Pflege und Komfort. Wichtig ist aber, was einem selbst gefällt.

So ist Parkett als typisches und hochwertiges Einrichtungselement der guten Stube auch in Küche und Bad einsetzbar. Es kommt nur auf die Parkettart und die Verlegung mit einem geeigneten Klebstoff an. Anders als Laminat lässt sich der Holzboden nach Jahren der Nutzung durch Abschleifen und Versiegeln wieder auffrischen.

Stark im Trend liegen Teppiche und Vinyl- oder Linoleum-Beläge, die auch als „Design-Böden“ bezeichnet werden.

Sie überzeugen durch ansprechende Designs, tragen wenig auf und sind richtige Leichtgewichte. Daher lassen sie sich gestalterisch vielseitig einsetzen. Meist sind die Teppich- und Designböden hoch belastbar. Nur wenn sie schlecht bis gar nicht verankert sind, wölben sie sich oder werfen Wellen. Auch sind in solchen Fällen Fugen zwischen Vinyl-Planken oder -Platten nicht selten. Haften Teppichböden oder elastische Bodenbeläge aber durch vollflächige Klebung fest und unmittelbar auf dem Unterboden, bleiben sie jahrelang in Bestform. Sie rutschen oder schwingen nicht unter Belastung, der Raumschall bleibt angenehm. Und bei Fußbodenheizungen gelangt die Wärme durch den direkten Kontakt zwischen Belag und Untergrund nahezu ungehindert in den Wohnraum.

(c) IBK

(c) IBK

Teppichböden gibt es in unzähligen Variationen mit viel Gestaltungsspielraum und meist geringer Aufbauhöhe. Weiche, wärmende Textilbeläge kommen gerne in Kinderzimmern sowie im Schlaf- und Wohnbereich zum Einsatz. Die schallschluckenden Eigenschaften textiler Bodenbeläge werden auch häufig in Büroräumen genutzt.

 

(c) Moduleo

(c) Moduleo

Vinyl-Designböden sind sehr strapazierfähig sowie wasser- und fleckenbeständig und werden in unglaublich großer Zahl an Dekoren angeboten. Ob Kochduelle, Planscherei im Bad, Wettrennen mit dem Bobbycar oder Haustiere – die Bodenbeläge machen alles mit und sie sind leicht zu reinigen. Da sie stilvoll und gastlich wirken, eignen sie sich für nahezu alle Wohnräume, sogar für „Nasszellen“.

Alle Bodenbeläge sollten vollflächig mit dem Untergrund verbunden werden, damit sie trotz Belastung jahrelang schön bleiben. Außerdem erhöht sich so der Wohnkomfort und selbst unterschiedlichste Böden lassen sich makellos durch mehrere Räume hinweg verlegen.

 

Was für Verlegearten gibt es?

Kleben verlängert das Leben von Bodenbelägen

Kleben verlängert das Leben von Bodenbelägen. Foto: (c) IBK

Die „Loose Lay“-Methode…

… steht für lose auf dem Untergrund aufliegende Bodenbeläge. Diese sollten mit doppelseitigem Klebeband und weiteren Fixierungen gesichert werden.

Schwimmend verlegte Bodenbeläge…

… werden per Klicksystem verbunden. Die „ineinander geklickten“ Elemente „schwimmen“ quasi über dem Untergrund.

Schwimmend oder lose verlegte Beläge sind – wie die Begriffe schon andeuten – stets in Bewegung. Je nach Belastung, zum Beispiel durch Möbelrücken oder deutliche Luftfeuchtigkeits- oder Temperaturänderungen, dehnen sie sich aus oder verkürzen sich. Oft bilden sich Wellen, Beulen oder Fugen. Luftschichten zwischen Bodenbelag und Untergrund verhindern zudem den optimalen Wärmefluss von Fußbodenheizungen. Und beim Drüberlaufen erzeugen die hohl liegenden Elemente störende Geräusche.

Vollflächige Klebung…

(c) Moduleo

(c) Moduleo

… sorgt für die feste, dauerhafte und direkte Haftung des Belags auf dem Unterboden durch einen geeigneten Klebstoff, dessen Gesundheits- und Umweltverträglichkeit durch das EMICODE-Siegel oder den Blauen Engel gekennzeichnet ist.

Diese Verlegeart steigert Belastbarkeit, Langlebigkeit und den Komfort des Bodenbelags erheblich.

Er rutscht oder schwingt nicht unter Belastung, der Raumschall bleibt angenehm und durch direkten Kontakt zwischen Belag und Untergrund gelangt die Wärme von Fußbodenheizungen nahezu ungehindert in den Raum.

Bestimmte Beläge, wie zum Beispiel Linoleum erfordern immer eine solche Klebung. Auch überall dort, wo höhere Belastungen auftreten und Bewohner lange und dauerhaft Freude an ihrem Bodenbelag haben möchten, ist die klassische Verlegart angebracht. Selbst bei intensiver Nutzung ist eine makellose Optik langfristig gewährleistet.

Stabile Klebungen lassen sich nur mit entsprechenden Werkzeugen wieder trennen. Dies geht mit einer Aufbereitung des Unterbodens für die Neuverlegung einher. Eine Sache für den Profi also, der über entsprechendes Know-how und die benötigten Maschinen verfügt.

Fixierungen…

… sind Belagsbefestigungen, die sich vergleichsweise leicht wieder trennen lassen. Im Wesentlichen gibt es dafür drei Systeme: Dispersionsfixierungen, Trockenklebstoffe und spezielle Unterlagen.

(c) Tarkett

(c) Tarkett

Ob sich ein Belag zur Fixierung eignet, ist beim Hersteller zu erfragen. Entscheidend sind geringe Eigenspannung und hohe Dimensionsstabilität. Spezielle, dafür ausgelobte Fixiersysteme lassen sich später rückstandsfrei vom Untergrund beseitigen. Dies ist wesentlich von der Kombination Untergrund/Belag abhängig und sollte unbedingt speziell in Mietwohnungen mit dem Vermieter geklärt werden.

Dispersionsfixierungen gleichen in der Verarbeitung den Klebstoffen. Sie haben aber eine deutlich geringere Eigenfestigkeit, sind gut wasserlöslich und lassen sich daher mittels Intensivreinigung entfernen.

Haben Trockenklebstoffe, besser bekannt als Klebebänder, breite Maße, können sie genauso vollflächig wie Dispersionsfixierungen eingesetzt werden. Werden nur schmale Klebebänder im Randbereich verwendet, bildet der Belag, da er sich bei erhöhter Temperatur und Luftfeuchtigkeit dehnt, fast immer Beulen.

Darf der vorhandene Untergrund in keiner Weise angegriffen und verunreinigt werden, bieten sich spezielle, äußerst dimensionsstabile Unterlagen an, die selbst keine Klebstoffschicht tragen. Sie werden lose ausgelegt und der Oberbelag darauf geklebt.

Ob eine Klebung erforderlich oder Fixierungen möglich sind, sollte immer vom Bodenprofi beurteilt werden.    

Einblick in den Berufsalltag: Ausbildung zum Parkettleger (Mustervideo)

Ein Job mit Zukunft

„Für mich ist ein erfüllter Arbeitstag, wenn ich meinen Parkettboden fertig bekomme und ihn dem Kunden präsentieren kann“, sagt Florian Kaliczak, Parkettleger-Azubi aus Großdingharting bei München. Der 16-Jährige ist die Hauptperson des pik-Videos, das jungen Leuten in wenigen Minuten zeigt, wie der Arbeitstag eines Auszubildenden im Parkettlegerhandwerk aussieht.

Vom Weg zur Firma bis zum Feierabend – Kaliczak gibt einen umfassenden Einblick in seinen Alltag. Wer sich für den Beruf interessiert, erfährt in weniger als dreieinhalb Minuten alles, was er zum Einstieg wissen muss.

Geklebtes Parkett vermindert Schall (Beispielvideo)

Das Video informiert über die Vorteile von geklebtem Parkett beim Thema Gehschall. Während das Parkett im Erdgeschoss fest verklebt ist, wurde es oben schwimmend verlegt. Ausgerechnet dort befindet sich das Kinderzimmer, wo Murmelspielen, Toben und Bobbycar-Fahren auf der Tagesordnung stehen.

Die Messergebnisse zeigen: Im Obergeschoss sind die Geräusche ganze zehn Dezibel lauter als in den unteren Räumen. Dies entspricht einer Verdopplung der wahrgenommenen Lautstärke. Fazit: Anders als „Klicken“ hält Kleben den Schall in Schach. Da die Elemente fest mit dem Boden verbunden sind, können nicht mehr schwingen. Somit werden die Geräusche in den Untergrund geleitet, wo sie ohne Verstärkung ausklingen.

Visitenkarte des Raums

Einrichtungstipps: Bodenbeläge

In manchen Räumen fühlt man sich vom ersten Moment an wohl. Hochwertige Böden sind hierfür ausschlaggebend. Egal, für welche Belagsart sich Bewohner entscheiden – nur wenn Bodenbeläge vollflächig auf den Untergrund geklebt werden, ist das Ergebnis stets makellos, funktional und langlebig. Schöne Übergänge von den Marmorfliesen zum Teppich oder zwischen mehreren Räumen lassen sich so problemlos herstellen.

 

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